Sonja Suß
Highlights
- Sonja Suß zeigt in Mühlhausen gemeinsam mit Yvonne Neubeck-Aslan farbenfrohe Kunst unter dem Titel ‚Alles im Wunderland‘.
- Ihre Werke sind Teil der Ausstellung im Kunstverein Westthüringer, die bis September 2025 läuft und Farben als zentrales Element nutzt.
- Suß präsentiert Gemälde und Skulpturen in historischen Räumen der Alten Gerberei, einem 130 Jahre alten Familienbetrieb.
Tipps
- Besucher können die Werke in einem authentischen Industriekontext erleben, der durch erhaltene Maschinen und Lederarbeiten aus der Gerberei geprägt wird.
Eigenschaften
Kultur & Galerie Sonja Suß Mühlhausen
In der malerischen Stadt Mühlhausen/Thüringen begeistert die Kunstgalerie von Sonja Suß mit einer einzigartigen Verbindung aus lokaler Geschichte und zeitgenössischer Kunst. Eingebettet in die historischen Räume der ehemaligen Alten Gerberei – einem 130 Jahre alten Familienbetrieb im traditionsreichen Gerberviertel – entsteht hier ein besonderer Raum für kreative Begegnungen. Die Galerie nutzt die authentische Atmosphäre der alten Maschinen und Lederverarbeitung als inspirierende Kulisse für aktuelle künstlerische Projekte.
Besonders hervorzuheben ist die Ausstellung *„Alles im Wunderland – Wenn Frauen träumen“*, eine Kooperation mit der Künstlerin Yvonne Neubeck-Aslan. Die Schau verbindet farbenprächtige Werke mit surrealen Motiven und lädt Besucher:innen ein, in eine Traumwelt einzutauchen. Der Medienwissenschaftler und Wahrnehmungspsychologe Axel Buether betont dabei die besondere Wirkung der Farben, die durch die historische Architektur der Gerberei noch verstärkt wird. Die Ausstellung zeigt, wie Kunst und Geschichte sich gegenseitig bereichern – ein einzigartiges Erlebnis für Kulturinteressierte.
Die Galerie von Sonja Suß steht für eine lebendige Verbindung von regionalem Erbe und moderner Kunstszene. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Künstlern wie Mario Götting und Rüdiger Mußbach entsteht ein dynamisches Programm, das sowohl traditionelle Handwerkskunst als auch zeitgenössische Ausdrucksformen feiert. Wer Mühlhausen besucht, findet hier nicht nur eine Galerie, sondern einen Ort, an dem Geschichte und Kreativität aufeinandertreffen – ein Muss für alle, die Kultur und Handwerk verbinden möchten.
Besonders reizvoll ist die Einbindung der Gerberei als Ort, der selbst eine eigene Geschichte erzählt. Die alten Lederverarbeitungsmaschinen und die raue Industrialität der Räume schaffen eine fast mythische Atmosphäre, in der die Kunstwerke noch intensiver wirken. Die Galerie zeigt damit, wie aus einem Industrieerbe ein Ort der Inspiration werden kann – ein Beispiel für gelungene Kulturvermittlung inmitten der thüringischen Landschaft.
Für alle, die sich für experimentelle Kunstformen und ungewöhnliche Ausstellungsorte interessieren, ist die Galerie von Sonja Suß ein lohnendes Ziel. Hier wird deutlich, dass Kunst nicht nur an den Wänden hängt, sondern im Raum, in der Geschichte und im Dialog mit den Besucher:innen lebt. Ein Besuch lohnt sich für alle, die Mühlhausen nicht nur als Stadt der Geschichte, sondern auch als lebendigen Kulturort erleben möchten.