museum kuessaberg
Highlights
- Das Museum befindet sich in einem Haus mit Treppengiebel, das wahrscheinlich im Jahr 1526 erbaut wurde.
- Die Dauerausstellung zeigt Ausgrabungsgegenstände des römischen Legionslagers Dangstetten.
- Das Museum bietet rollstuhlgerechte Parkplätze sowie ein rollstuhlgerechtes WC.
Tipps
- Ein rollstuhlgerechter Parkplatz sowie ein rollstuhlgerechtes WC stehen zur Verfügung.
- Die Kombination aus einer Dauerausstellung und sechs bis acht Wechselausstellungen pro Jahr bietet abwechslungsreiche Themen.
- Das Museumsgebäude mit seinem Treppengiebel stammt wahrscheinlich aus dem Jahr 1526.
Eigenschaften
Museum in Küssaberg-Rheinheim: Kultur & Ausflug
Das museum kuessaberg in Küssaberg-Rheinheim ist ein kultureller Anziehungspunkt, der in einem geschichtsträchtigen Gebäude mit charakteristischem Treppengiebel untergebracht ist. Das Haus wurde sehr wahrscheinlich im Jahr 1526 erbaut und diente im Laufe der Zeit verschiedenen Zwecken: Im Jahr 1864 wurde es als „Rhoder`schen Haus“ bezeichnet und zu einer Schule sowie einem Rathaus umgebaut. Später wurden die Räumlichkeiten vom Grundbuchamt und einem Polizeiposten genutzt, bevor das Museum im Jahr 1985 eröffnet wurde. Kurz darauf wurde der „Verein zur Förderung des Museums Küssaberg“ gegründet, der bis heute maßgeblich an der Lebendigkeit des Hauses mitwirkt.
Das Museum verfolgt eine Doppelkonzeption aus einer Dauerausstellung und regelmäßig wechselnden Exponaten. Die Dauerausstellung widmet sich insbesondere den archäologischen Funden des vorgeschobenen Legionslagers Dangstetten. Hier können Besucher Ausgrabungsgegenstände wie Werkzeuge, Lampen, Tongeschirr, Gläser und Amphoren bestaunen. Besonders hervorzuheben sind die gestempelten Sigillaten aus italischen und südfranzösischen Werkstätten sowie ein reicher Bestand an Fibeln. Diese Funde stammen aus Ausgrabungen, die durch das Landesdenkmalamt Freiburg zwischen 1967 und 1988 durchgeführt wurden.
Neben der Historie bietet das museum kuessaberg ein breites Spektrum an kulturellen Themen durch sechs bis acht Wechselausstellungen pro Jahr. Die Themen reichen von künstlerischen Werken des Malers Stefano Barbera und Radierungen bis hin zu Pop Art von Michael Knittel aus Albbruck. Auch kuriose und alltagsnahe Themen finden Platz, wie etwa Ausstellungen über Redewendungen, eine Sammlung von Hochzeitskleidern, handgefertigte Porzellanpuppen von Angela Döbele aus Obersäckingen oder eine Jukebox-Sammlung von Kurt Huber aus Lauchringen.
Weitere Highlights der wechselnden Programmierung waren beispielsweise Fotografie von Thomas Eichkorn, Skulpturen aus regionalem Holz von Bernhard Huber oder Ausstellungen zu außergewöhnlichen Postkarten. Das Museum dient zudem als gesellschaftlicher Treffpunkt, was sich unter anderem in einer Gemeinschaftsausstellung der lokalen Narrenvereine und Guggenmusiken zeigte. Für Besucher ist das Haus mit einem rollstuhlgerechten Parkplatz sowie einem rollstuhlgerechten WC ausgestattet.