Denkmal/Gedenkstätte

Führungsbunker Kreisleitung

01796 Dohma

Highlights

  • Der Bunker Grillenburg in Dohma dient als Führungsbunker der Kreisleitung und ist vom Typ LP-09.
  • Er wurde ab den 1960er Jahren als Führungsstelle für KEL-Vorsitzende errichtet und bot Schutz durch eine 4,5 Meter tiefe Bodenplatte.
  • Etwa 100 dieser Bunker wurden in der DDR gebaut, mit ähnlicher Bauweise und geringfügigen baulichen Unterschieden.

Tipps

  • Der Bunker verfügt über eine Erdüberdeckung von mindestens 100 cm und liegt etwa 4,5 Meter unter Gelände – geeignete Kleidung wird empfohlen.
  • Im Inneren befinden sich verschiedene Räume, deren Funktionen durch Anklicken auf der Karte erkennbar sind.
  • Die Sandfilter und Klärgrube sind Teil des historischen Konzepts und können besichtigt werden.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Führungsbunker Kreisleitung Dohma – Kulturdenkmal Ausflug

Der Führungsbunker Kreisleitung in Dohma ist ein ehemaliges militärisches Bauwerk aus der Zeit der DDR und zählt heute zu den bedeutenden historischen Sehenswürdigkeiten der Region. Errichtet als Teil des zivilen und militärischen Schutzkonzepts, diente er als Führungsstelle einer Kreiseinsatzleitung (KEL). Der Bunker des Typs LP-09 wurde in den 1960er Jahren im Zuge des Ausbaus der zivilen Katastrophenschutz-Infraktur errichtet und bot Schutz für die leitenden Mitarbeiter und deren Stäbe im Ernstfall.

Das Bauwerk verfügt über eine effektive hermetische Nutzfläche von rund 150 Quadratmetern und ist etwa 4,5 Meter unterhalb der Geländeoberfläche angelegt. Die Erdüberdeckung beträgt mindestens einen Meter, was dem Bunker eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einwirkungen verleiht. Mit Außenmaßen von 15,20 Metern Länge und 10,80 Metern Breite entspricht er dem Standardmodell LP-09, von dem über hundert Einheiten in der ehemaligen DDR errichtet wurden. Die Bauweise stellte einen Kompromiss zwischen effizientem Schutz und vertretbarem Aufwand dar.

Im Inneren des Bunkers sind verschiedene Räume untergebracht, die jeweils spezifischen Funktionen dienten – darunter Führungs- und Kommunikationsräume sowie technische Anlagen. Besonders erwähnenswert sind die Sandfilter und Kläranlagen, die für den eigenständigen Betrieb des Bunkers über einen längeren Zeitraum sorgten. Die abgesetzten Funksendestellen waren mit gebrauchten, aber funktionsfähigen Geräten ausgestattet, die vom Ministerium für Post- und Fernmeldewesen sowie von Einheiten der NVA stammten.

Heute dient der Führungsbunker Kreisleitung in Dohma als historisches Denkmal und Zeugnis der militärischen Infrastruktur der DDR. Besucher können die originalgetreue Innenausstattung erkunden und erhalten durch informative Darstellungen Einblicke in die damalige Nutzung und Funktion des Bauwerks. Die Erhaltung und öffentliche Zugänglichkeit machen den Bunker zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für Interessierte der Zeitgeschichte sowie für Besucher, die sich für die militärische Architektur des 20. Jahrhunderts begeistern.

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Häufige Fragen zu Führungsbunker Kreisleitung

Was ist ein Führungsbunker Kreisleitung in Dohma?
Ein Führungsbunker Kreisleitung (KEL) ist ein unterirdisches Bunker-Gebäude vom Typ LP-09, das in der DDR ab den 1960er Jahren als Führungsstelle für Kreiseinsatzleitungen errichtet wurde. In Dohma dient er als Schutz- und Kommunikationszentrale. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Welche Maße hat der Bunker in Dohma?
Der Bunker in Dohma hat Außenmaße von 15,20 m Länge und 10,80 m Breite. Die Bodenplatte liegt etwa 4,5 m unter Gelände mit mindestens 100 cm Erdüberdeckung. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Wie viele solcher Bunker gab es in der DDR?
Es wird geschätzt, dass über 100 Bunker vom Typ LP-09 in der DDR gebaut wurden, um die Kreiseinsatzleitungen unterzubringen. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Welche Funktion hatten die Funksendestellen im Bunker?
Die Funksendestellen im Bunker dienten der Kommunikation und verfügten über alte Sendeanlagen des Ministeriums für Post und Fernmeldewesen sowie der NVA. Stand Juni 2026.

Quelle: website