Galerie

Galerie Döbele GmbH

Pohlandstraße 19, 01309 Dresden-Blasewitz

Highlights

  • Galerie Döbele GmbH fördert seit 1979 Dresdner Kunst mit Fokus auf klassische Moderne und zeitgenössische Werke.
  • Präsentiert Werke von Gründungsmitgliedern der Künstlergruppe ‚Der Ruf‘ wie Helmut Schmidt-Kirstein und Hermann Glöckner.
  • Verbindet Nachlässe wie Ernst Hassebrauks barocke Malerei mit aktuellen Positionen der abstrakten und konkreten Kunst.

Tipps

  • Die Galerie Döbele zeigt seit 1979 Werke Dresdner Künstler, darunter den Nachlass von Ernst Hassebrauk, der durch eine barocke Bildsprache und ästhetische Motive geprägt ist.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kunstgalerie Döbele in Dresden-Blasewitz

Die Galerie Döbele GmbH in Dresden-Blasewitz zählt zu den renommiertesten Adressen für zeitgenössische und klassische Kunst in der Region. Seit ihrer Gründung im Jahr 1979 engagiert sich die Galerie für die Förderung Dresdner Künstler und bildet einen zentralen Knotenpunkt der sächsischen Kunstszene. Besonders prägend war die Verbindung zur Künstlergruppe „Der Ruf“, deren Gründungsmitglieder wie Helmut Schmidt-Kirstein oder Willy Wolff durch die Galerie eine bedeutende Plattform fanden. Die Sammlung umfasst Werke, die von der Nachkriegsmoderne bis zur Gegenwart reichen – stets mit Fokus auf abstrakte und konkrete Kunstformen.

Ein zentraler Schwerpunkt der Galerie liegt auf der Präsentation von Werken aus dem Dresdner Umfeld, darunter auch der Nachlass des Malers Ernst Hassebrauk, dessen barocke Bildsprache in einer eigenen Ausstellung vertieft wurde. Die Galerie verbindet dabei klassische Moderne mit zeitgenössischen Positionen, etwa durch die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Max Ackermann oder Hermann Glöckner, deren Werke auf der ART COLOGNE international rezipiert wurden. Besonders bemerkenswert sind die Ausstellungen, die persönliche Sammlungen – etwa eines Förderers abstrakter Kunst – einem breiten Publikum zugänglich machen.

Die Ausstellungsprogramme der Galerie Döbele spiegeln eine Vielfalt an Stilen und Techniken wider: von fotografischen Arbeiten wie denen von Ulrich Lindner, die Ruinenlandschaften in surreale Kompositionen verwandeln, bis hin zu grafischen Zyklen wie denen von Wilhelm Rudolph, dessen Einzelgängertum seine graphische Meisterschaft prägte. Auch die Auseinandersetzung mit dem Werk Gerhard Altenbourgs – etwa durch fotografische Studien seiner Ateliers – zeigt die Bandbreite der präsentierten Kunst. Die Galerie versteht sich dabei als Ort der Entdeckung, der sowohl etablierte Klassiker als auch aufstrebende Talente würdigt.

Die Galerie Döbele GmbH in Dresden-Blasewitz steht somit für eine langjährige Tradition der Kunstförderung, die sich durch eine klare Positionierung für Dresdner Künstler und deren historische wie zeitgenössische Strömungen auszeichnet. Durch ihre Ausstellungen und Sammlungen trägt sie maßgeblich dazu bei, die künstlerische Vielfalt der Region sichtbar zu machen – immer mit dem Anspruch, Kunst als lebendigen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu inszenieren.

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