Museum

Heimatstube Großerkmannsdorf

Alte Hauptstraße 24, 01477 Radeberg-Ullersdorf

Highlights

  • 1988 gründete Ilse Blochwitz als schulisches Projekt die erste Heimatstube Großerkmannsdorf im Ortskern.
  • 1996 und 2014 erfolgte jeweils ein Umzug der Ausstellung – zuerst in die Schule, später ins restaurierte Feuerwehrgerätehaus.
  • Das Museum zeigt Handwerksbetriebe und Sammlungen wie Herbarien sowie einen Wanderführer für Dresdener Land.

Tipps

  • Ein rollstuhlgerechter Parkplatz ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität eine einfache Anreise.
  • Die Ausstellung zeigt historische Handwerksbetriebe des Ortes und bietet Einblicke in die regionale Handwerkstradition.
  • Geografische und geologische Sammlungen ergänzen die Präsentation und vertiefen das Verständnis für die lokale Naturgeschichte.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur & Heimat in Großerkmannsdorf – Museum Radeberg-Ullersdorf

Die Heimatstube Großerkmannsdorf in Radeberg-Ullersdorf ist ein lebendiges Zeugnis der regionalen Geschichte und Kultur des Ortes. Gegründet wurde sie 1988 von engagierten Bürgern, angeregt durch ein schulisches Projekt zur Dorfentwicklung. Die Initiative ging von der Lehrerin Ilse Blochwitz aus, die trotz ihres Unterrichts in anderen Schulen stets ihren Lebensmittelpunkt in Großerkmannsdorf behielt. Mit Unterstützung ihrer Schülerinnen und Schüler entstand so ein bescheidenes, aber prägendes Heimatmuseum im Ortskern.

Der Verein organisiert jährlich eine Hauptversammlung, auf der der Jahresarbeitsplan und die Arbeitsschwerpunkte beschlossen werden. Ein zentrales Ereignis war der Umzug der Ausstellung 1996 von einem privaten Anwesen in die Schule, bei dem fast alle Mitglieder des Vereins sowie viele Einwohner mitwirkten. Später zog die Heimatstube 2014 in das restaurierte ehemalige Schulgebäude um. 2016 folgte die Eröffnung einer Sonderausstellung zu Handwerksbetrieben im Feuerwehrgerätehaus, die nach einer umfassenden Restaurierung durch den Verein entstand.

Neben der Präsentation historischer Exponate widmet sich die Heimatstube auch der Aufarbeitung regionaler Themen. So entstanden unter anderem Sammlungen wie Herbarien oder ein geografisch-geologischer Wanderführer für das Dresdener Land. Die Arbeit des Vereins ist dabei stets von der Idee getragen, das kulturelle Erbe Großerkmannsdorfs zu bewahren und durch Führungen sowie Vorträge einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Heimatstube ist zudem rollstuhlgerecht gestaltet und bietet einen barrierefreien Parkplatz.

Die Heimatstube steht für ein aktives Gemeinschaftsprojekt, das Geschichte lebendig hält und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart stärkt. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Einwohnern und die kontinuierliche Pflege von Sammlungen wird sie zu einem wichtigen Ort der regionalen Identität. Besonders die handwerklichen Traditionen und die natürlichen Besonderheiten der Umgebung finden hier ihren Platz – etwa in Form von Wanderführern oder Ausstellungen, die den Alltag früherer Generationen nachvollziehbar machen.

Wer sich für die Kultur und Geschichte von Großerkmannsdorf interessiert, findet in der Heimatstube eine inspirierende Sammlung von Gegenständen, Dokumenten und Geschichten. Die engagierten Mitglieder des Vereins sorgen dafür, dass der Ort nicht nur als Museum, sondern als lebendiger Teil des Dorfes wahrgenommen wird – ein Ort, an dem Geschichte nicht nur bewahrt, sondern auch erlebbar gemacht wird.

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