Denkmal für die verunglückten Bergarbeiter Minister Stein
Highlights
- Es wurde 1927 auf dem Nordfriedhof in Dortmund errichtet und wurde vom Dortmunder Bildhauer Friedrich Bagdons gestaltet.
- Die Zeche Minister Stein war eine bedeutende Steinkohlenmine im Stadtteil Eving und gehörte später der Ruhrkohle AG an.
Tipps
- Das Denkmal ist gut mit Bus und Bahn erreichbar, nahegelegene Parkplätze sind vorhanden.
- In der Nähe befinden sich ehemalige Zechengebäude, ein Einkaufszentrum und Gastronomie.
- Der Fördersturm ist ein Wahrzeichen des Stadtteils Eving und Teil der Route der Industriekultur.
Eigenschaften
Denkmal für die verunglückten Bergarbeiter Minister Stein in Dortmund
Das Denkmal für die verunglückten Bergarbeiter Minister Stein erinnert in Dortmund-Eving an eine der schwersten Bergbaukatastrophen der deutschen Geschichte. Es steht als Mahnmal mitten in einem der bedeutendsten Industriestandorte des Ruhrgebiets und zählt heute zu den wichtigen Kultur- und Gedenkstätten der Region. Die historische Zeche Minister Stein war einst eine der größten und modernsten Steinkohlebergwerke des Bergbauraums und prägte über mehr als ein Jahrhundert das Leben der Menschen in der Gegend maßgeblich mit.
Errichtet wurde das Denkmal im Jahr 1927 auf dem Nordfriedhof, um die Opfer einer schweren Schlagwetterexplosion von 1925 zu gedenken, bei der über hundert Bergleute ihr Leben verloren. Es entstand durch den Dortmunder Bildhauer Friedrich Bagdons und zeigt eindrucksvoll die Trauer und das Gedenken der Hinterbliebenen. Die künstlerische Gestaltung unterstreicht den Respekt vor den Opfern und die Würdigung ihrer harten Arbeit unter Tage. Heute ist das Denkmal ein zentraler Bestandteil der Industriekultur und lockt Besucher aus nah und fern an.
Die Zeche Minister Stein selbst hat eine reiche und bewegte Geschichte. Seit ihrer Gründung im 19. Jahrhundert entwickelte sie sich rasch zu einer der führenden Bergbauanlagen in Nordrhein-Westfalen. Mit fortschrittlichen Technologien und modernen Förderschächten war sie maßgeblich an der Kohleverstromung und -versorgung des Landes beteiligt. Im Laufe der Jahrzehnte erlebte sie Hochs und Tiefs – von Kriegszerstörungen über wirtschaftliche Blütezeiten bis hin zu sozialen Auseinandersetzungen in den 1960er Jahren. Die Zeche wurde schließlich in den 1980er Jahren stillgelegt, nachdem die Kohlevorräte stark geschrumpft waren.
Heute ist der ehemalige Förderturm der Zeche Minister Stein ein markantes Wahrzeichen von Eving und Teil der Route der Industriekultur. Die Anlage gilt als gut erhaltenes Beispiel der Bergbautechnik und Industriearchitektur des 20. Jahrhunderts. Um das Denkmal ranken sich zahlreiche erhaltene Gebäude, die ehemals zur Zeche gehörten und heute vielfältig genutzt werden. Die Stätte bietet Besuchern die Möglichkeit, die Geschichte des Bergbaus hautnah zu erleben und die Arbeitsbedingungen der Bergleute hautnah nachzuvollziehen.
Das Denkmal und das ehemalige Bergwerksumfeld sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und bieten neben der historischen Erkundung auch gastronomische und Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe. Mit einer Bewertung von 4,3 von 5 Sternen bei Google zeigt sich, dass Besucher die authentische Atmosphäre und die kulturelle Bedeutung des Ortes schätzen. Es ist ein Ort der Erinnerung, der Respekt vor der Arbeit der Bergleute zollt und gleichzeitig einen Einblick in die industrielle Vergangenheit des Ruhrgebiets gewährt.
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Häufige Fragen zu Denkmal für die verunglückten Bergarbeiter Minister Stein
Wo befindet sich das Denkmal für die verunglückten Bergarbeiter der Zeche Minister Stein?
Quelle: wikipedia
Wann wurde das Denkmal für die verunglückten Bergarbeiter errichtet?
Quelle: wikipedia
Wer hat das Denkmal gestaltet?
Quelle: wikipedia
Welches Unglück wird durch das Denkmal in Dortmund-Eving erinnert?
Quelle: wikipedia