Denkmal/Gedenkstätte

Heinrich-Schüchtermann-Denkmal

Ostwall, 44139 Dortmund

Highlights

  • 1899 errichtete Dortmund ein Denkmal für Heinrich Schüchtermann als Brunnen am Ostwall – gestaltet vom Bildhauer Gerhard Janensch.
  • Nach Sturmschäden 2007 wurde das Schüchtermann-Denkmal durch Steinmetz André Faure originalgetreu restauriert und steht heute am historischen Standort.
  • Schüchtermann prägte als Bergbauingenieur die Dortmunder Industriegeschichte; sein Denkmal erinnert an sein Wirken nahe dem ehemaligen Oberbergamt.

Tipps

  • Das Denkmal befindet sich auf dem Ostwall in unmittelbarer Nähe zum Dortmunder U und bietet eine zentrale Lage für einen kombinierten Besuch mit dem Museum Ostwall.
  • Ein barrierefreier Zugang ermöglicht es Besuchern, das als Brunnen gestaltete Denkmal ohne Hindernisse zu betrachten und die Umgebung zu erkunden.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Denkmal Dortmund: Heinrich-Schüchtermann-Denkmal entdecken

Das als Brunnen gestaltete Denkmal wurde 1899 auf Initiative der Stadt Dortmund geschaffen und steht am Ostwall – einem zentralen Ort mit historischer Bedeutung. Ursprünglich befand sich hier das ehemalige Oberbergamt, das später als Museum am Ostwall diente und heute als Teil des Dortmunder U präsent ist.

Das Denkmal wurde vom Bildhauer Gerhard Janensch gestaltet und zeigt Schüchtermann in einer würdevollen Pose. Der Künstler schuf zudem ein weiteres Denkmal für ihn in Bad Rothenfelde, das ebenfalls von ihm stammt. Schüchtermanns Einfluss auf Dortmund und die Region war prägend, insbesondere durch seine unternehmerischen Tätigkeiten im Bergbau und der Industrie. Das Denkmal dient somit als städtebauliches und kulturelles Mahnmal für sein Wirken.

Nach einem Sturmschaden im Jahr 2007 wurde das Denkmal durch den Dortmunder Steinmetzmeister André Faure instand gesetzt. Die Restaurierung bewahrte die historische Substanz und sorgte dafür, dass das Denkmal weiterhin als Teil des Dortmunder Kulturerbes erhalten bleibt. Der Ostwall selbst war einst ein zentraler Standort für kulturelle und administrative Einrichtungen, darunter das Museum für Kunst und Kulturgeschichte, das nach dem Zweiten Weltkrieg als Museum am Ostwall neu gegründet wurde.

Das Denkmal steht in unmittelbarer Nähe zum heutigen Museum Ostwall, das sich der Kunst des 20. Jahrhunderts widmet und als eines der ersten Nachkriegsmuseen in Deutschland gilt. Die Verbindung von Denkmalkultur und moderner Kunst unterstreicht die Bedeutung des Ostwalls als Ort der Erinnerung und des kulturellen Austauschs. Das Schüchtermann-Denkmal bleibt damit ein Symbol für die historische Entwicklung Dortmunds und die Verdienste eines seiner bedeutendsten Söhne.

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