Museum

Museum Ostwall

U-Dortmund, 50415 Leonie-Reygers-Terrasse 2

Highlights

  • Das Museum Ostwall zeigt bis 27. Juni die Ausstellung ‚Müll‘ zu globalen Abfallwegen mit Werken aus eigenem Bestand und Auftragskunst.
  • Seit 2024 präsentiert das Museum im Dortmunder U wechselnde Sammlungsausstellungen mit Fokus auf lebensnahe Themen und gesellschaftliche Reflexion.
  • Rollstuhlgerechter Zugang, Parkplätze und WC ermöglichen barrierefreien Besuch der Ausstellungen im Museum Ostwall.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang über den rollstuhlgerechten Eingang ermöglicht einen ungehinderten Eintritt ins Museum Ostwall.
  • Ein rollstuhlgerechter Parkplatz in unmittelbarer Nähe erleichtert die Anreise für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen.
  • Das rollstuhlgerechte WC bietet komfortable Sanitäranlagen für alle Gäste während des Besuchs.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Museum Museum Ostwall Leonie-Reygers-Terrasse 2

Das Museum Ostwall in der Leonie-Reygers-Terrasse 2 ist ein zentraler Ort für moderne Kunst und zeitgenössische Kultur in Dortmund. Ursprünglich als „Museum am Ostwall“ in den Nachkriegsjahren gegründet, prägte es die regionale Kunstszene und etablierte sich als bedeutende Institution mit internationalen Verbindungen. Heute ist es als Teil des Dortmunder U – eines der modernsten Kunstzentren Deutschlands – für seine lebendigen Ausstellungen und pädagogischen Angebote bekannt. Die Sammlung umfasst Werke vom Expressionismus bis zur Gegenwart und wird in thematischen Wechselausstellungen präsentiert, die gesellschaftlich relevante Fragen aufgreifen.

Ein besonderes Highlight ist die aktuelle Sonderausstellung „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“, die bis zum Ende des Jahres zu sehen ist. Die Ausstellung verbindet künstlerische Positionen aus dem eigenen Bestand mit neuen Werken und zeigt, wie Abfall als kulturelles und ökologisches Phänomen behandelt wird. Installationen, Videos und Skulpturen laden zur Reflexion über Konsumgesellschaften und ihre Folgen ein. Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung von Kunst und Umweltinitiativen, etwa durch Kooperationen mit dem Klimabündnis Dortmund und dem Beirat der Critical Friends, die als Experten die Ausstellung begleiten.

Für Besucher*innen aller Altersgruppen bietet das Museum Ostwall vielfältige Formate. Familien können an Kindergeburtstagen oder im „Krams und Kunst-Labor“ kreativ werden, während Schulklassen und Gruppen spezielle Führungen und Workshops zu den Ausstellungen buchen können. Auch rollstuhlgerechte Zugänge und ein barrierefreier Rundgang machen das Museum für alle zugänglich. Die neue Sammlungspräsentation „Let’s talk. reden über kUNST“, die im Frühjahr eröffnet, setzt den Fokus auf Dialog und gesellschaftliche Debatten – ein zentrales Anliegen der aktuellen Leitung unter Direktorin Regina Selter.

Das Museum Ostwall verbindet historische Wurzeln mit innovativer Ausstellungsarbeit. Die Sammlung entstand aus der Fusion regionaler Bestände, darunter Werke des Bochumer Industriellen Karl Gröppel und des Dortmunder Künstlerbundes. Heute wird sie dynamisch weiterentwickelt, um auch außereuropäische Perspektiven und aktuelle Themen wie Nachhaltigkeit oder soziale Gerechtigkeit einzubeziehen. Mit seiner Mischung aus Kunst, Bildung und gesellschaftlichem Engagement bleibt das Museum ein wichtiger Ort für kulturelle Auseinandersetzung in der Region.

Ob als Ort der Reflexion, der Kreativität oder des Lernens – das Museum Ostwall zeigt, wie Kunst gesellschaftliche Herausforderungen sichtbar macht. Die aktuelle Ausstellung zum Thema Abfall unterstreicht dabei, dass Kunst nicht nur ästhetisch, sondern auch handlungsorientiert wirken kann. Für alle, die moderne Kunst und ihre gesellschaftliche Funktion erleben möchten, ist das Museum Ostwall eine lohnenswerte Destination.

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