Denkmal/Gedenkstätte

Die ehemalige Synagoge, Drensteinfurt

Synagogengasse 11, 48317 Drensteinfurt

Highlights

  • Die ehemalige Synagoge in Drensteinfurt ist ein wichtiges Zeugnis jüdischen Lebens und wurde weitgehend unbeschadet erhalten.
  • Sie steht heute als Gedenkstätte und Ort der Erinnerungskultur für das jüdische Gemeindeleben vor 1941.
  • Das Gebäude erinnert an die Integration der jüdischen Bürger in das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben der Stadt.

Tipps

  • Führungen sind nach Voranmeldung möglich.
  • Das Gebäude ist ein wichtiger Ort der Erinnerungskultur.
  • Parkplatzsuche in der Altstadt kann zeitaufwendig sein.

Eigenschaften

Kulturell Ganzjährig

Eine ehemalige Synagoge in Drensteinfurt entdecken

Die ehemalige Synagoge in Drensteinfurt ist ein bedeutender kulturhistorischer Ort und zählt zu den bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten der Stadt im Kreis Warendorf, Nordrhein-Westfalen. Das Gebäude zeugt von der jüdischen Geschichte in der Region und erinnert an eine lebendige Gemeinschaft, die einst einen wichtigen Teil des gesellschaftlichen Lebens darstellte. Heute steht das Denkmal als Zeuge einer bewegten Vergangenheit und lädt zur Reflexion und Erinnerung ein. Die Synagoge befand sich ursprünglich im Zentrum von Drensteinfurt und war ein Ort des Glaubens und der Gemeinschaft für die jüdische Bevölkerung vor dem Zweiten Weltkrieg. Nach den schweren Pogromnächten wurde das Gebäude stark beschädigt und später nicht mehr als religiöser Ort genutzt. Dennoch erhielt es seinen historischen Wert und wurde in den folgenden Jahrzehnten als Mahnmal erhalten. Heute dient es als Ort des Gedenkens und der Begegnung. Der Standort der ehemaligen Synagoge liegt in unmittelbarer Nähe zur Werse, umgeben von der typischen münsterländischen Parklandschaft. Diese Landschaft wird geprägt von Feldern, Wiesen, Hecken und kleineren Waldstücken, die sowohl landschaftlich reizvoll als auch naturnah sind. In unmittelbarer Umgebung finden sich weitere historische Orte, darunter das Wasserschloss Haus Venne im Stadtteil Mersch sowie die Kapelle St. Georg in Ameke, die ergänzend zur regionalen Kulturgeschichte beitragen. Die Stadt Drensteinfurt selbst besteht aus den Ortsteilen Drensteinfurt, Walstedde und Rinkerode. Sie liegt südlich von Münster und ist durch eine reiche Geschichte geprägt, die bis ins 9. Jahrhundert zurückreicht. Der Name der Stadt verbindet die Bedeutung „fruchtbares Land“ mit der Erwähnung einer steinernen Furt, die einst der einzige Übergang über die Werse war. Diese zentrale Lage förderte den Austausch zwischen verschiedenen Kulturen und Religionen – darunter auch die jüdische Gemeinschaft, deren Spuren heute unter anderem in der ehemaligen Synagoge sichtbar werden. Mit einer Bewertung von 4,40 von 5 Sternen bei Google gehört die ehemalige Synagoge zu den besonders positiv bewerteten Sehenswürdigkeiten der Region. Sie lädt dazu ein, die Vielschichtigkeit der lokalen Geschichte zu entdecken und sich mit der Bedeutung jüdischer Lebenswelt in Nordrhein-Westfalen auseinanderzusetzen. Der Ort ist somit nicht nur für Historiker, sondern für alle Besucher von Bedeutung, die sich für die kulturelle Vielfalt der Region interessieren.

Bewertungen

4,4 (6) 4.4 aus 6 Bewertungen (Landbummel + Google kombiniert)

Auf Google

4,4 (3) 4.4 · 3 Bewertungen auf Google
Auf Google ansehen

In der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…

Häufige Fragen zu Die ehemalige Synagoge, Drensteinfurt

Was ist die Geschichte der ehemaligen Synagoge in Drensteinfurt?
Die ehemalige Synagoge in Drensteinfurt wurde vor etwa 150 Jahren von der jüdischen Gemeinde gebaut und ist weitgehend unbeschadet erhalten geblieben. Sie dient heute als kulturelles Zentrum und erinnert an das jüdische Leben in der Stadt. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Welche Rolle spielt die ehemalige Synagoge heute in Drensteinfurt?
Heute wird die ehemalige Synagoge von der Familie Terhoch genutzt und dient als Ort der Erinnerung und Kultur. Der Synagogenverein fördert die Aufarbeitung der jüdischen Geschichte vor Ort. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Wie ist das jüdische Leben in Drensteinfurt historisch verankert?
Juden lebten über 130 Jahre in Drensteinfurt, wirkten im gesellschaftlichen Leben mit und waren unter anderem im Textil- und Viehhandel tätig. Ihre Spuren finden sich u. a. im ehemaligen Synagogengebäude und auf dem jüdischen Friedhof. Stand Juni 2026.

Quelle: website