Sächsisches Ständehaus
Highlights
- Das Sächsische Ständehaus in Dresden wurde 1901 bis 1907 als Parlamentsgebäude errichtet.
- Heute beherbergt es das Landesamt für Denkmalpflege und das Oberlandesgericht.
- Das Gebäude verfügt über eine vergoldete Saxonia-Figur und ist mit der Brühlschen Terrasse verbunden.
Tipps
- Im ersten Stock des Ständehauses befindet sich eine öffentliche Ausstellung des Landesamts für Denkmalpflege Sachsen, direkt im Oberlandesgericht.
- Parkplätze sind eingeschränkt nutzbar, die Tiefgarage eignet sich nur für kleinere Fahrzeuge, Alternativen sind in der Nähe des Hilton-Hotels verfügbar.
- Das Gebäude verfügt über eine vergoldete Saxonia-Figur auf dem Dach und einen beeindruckenden Sandstein-Fassade mit historischen Skulpturen.
Eigenschaften
Ausflug Kultur Denkmal Dresden: Sächsisches Ständehaus
Das Sächsische Ständehaus in Dresden ist ein bedeutendes Kulturdenkmal und ehemaliger Sitz des sächsischen Landtags. Errichtet zwischen 1901 und 1907 nach Entwürfen des Architekten Paul Wallot, repräsentiert das Gebäude den Neubarock und zählt heute zu den zentralen kulturhistorischen Orten der Stadt. Es liegt im Herzen Dresdens im Altstadt-Kreis und grenzt direkt an die Brühlsche Terrasse sowie den Schloßplatz – zwei weitere wichtige Sehenswürdigkeiten der sächsischen Hauptstadt.
Das Gebäude beherbergt heute das Oberlandesgericht Dresden sowie das Landesamt für Denkmalpflege Sachsens. Innenräume des Ständehauses sind kunstvoll gestaltet, darunter der Große Saal im zweiten Stock mit seinen markanten roten Wandscheiben und figürlichen Edelstahlarbeiten der Künstlerinnen Angela Hampel und Gudrun Trendafilov. Ein weiteres Highlight ist das Farbglasfenster „Recht und Gesetz“ von Marion Hempel im Foyer. Besucher berichten von einer öffentlichen Ausstellung der Denkmalpflege im ersten Stock, die trotz unauffälliger Kennzeichnung durchaus sehenswert ist.
Die Architektur des Ständehauses besticht durch ihren streng gegliederten, dreigeschossigen Aufbau aus Sandstein. Auf dem seitlich versetzten Turm thront die vergoldete Figur der Saxonia, die weibliche Allegorie Sachsens. Ursprünglich befanden sich am Eingangsportal Skulpturen aus dem ehemaligen Brühlschen Palais, darunter Figuren von Lorenzo Mattielli und Schmuckelemente von Johann Gottfried Knöffler. Vor dem Gebäude steht seit 2008 das Reiterstandbild von König Friedrich August I., das an die historische Bedeutung des Ortes erinnert.
Während der NS-Zeit verlor das Ständehaus seine Funktion als Parlamentsgebäude, wurde später schwer beschädigt und in den 1950er Jahren provisorisch rekonstruiert. In den folgenden Jahrzehnten beherbergte es unter anderem Museen und die Deutsche Fotothek, bevor es in den 1990er Jahren umfassend umgebaut wurde. Dabei entstand der sogenannte Gerichtssaalkubus, ein eigenständiger Baukörper innerhalb des Gebäudes, der heute sieben moderne Gerichtssäle beherbergt.
Das Sächsische Ständehaus ist heute nicht nur ein aktiver Ort der Justiz und Denkmalpflege, sondern auch ein architektonisches Zeugnis der sächsischen Geschichte. Mit seiner markanten Fassade und zentralen Lage direkt am Schloßplatz ist es ein lohnendes Ziel für Kulturinteressierte und Stadtführungen in Dresden.
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Häufige Fragen zu Sächsisches Ständehaus
Was ist das Sächsische Ständehaus?
Quelle: wikipedia
Wo befindet sich das Ständehaus in Dresden?
Quelle: wikipedia
Welche Funktion hat das Ständehaus heute?
Quelle: website
Was ist an der Fassade des Ständehauses besonders sehenswert?
Quelle: wikipedia
Wann fand die erste Sitzung des Sächsischen Landtags im Ständehaus statt?
Quelle: wikipedia