Denkmal/Gedenkstätte

Denkmal Trümmerfrau

Rathausplatz, 01067 Dresden

Highlights

  • Das Denkmal der Trümmerfrau in Dresden erinnert an die Frauen, die nach dem Zweiten Weltkrieg bei der Entrümmerung halfen.
  • Es steht seit 1952 auf dem Rathausplatz und wurde 1967 durch eine Bronzeversion ersetzt.
  • Die Statue symbolisiert die Kraft sächsischer Frauen und ist ein Zeichen des Wiederaufbaus.

Tipps

  • Das Denkmal der Trümmerfrau in Dresden steht seit 1952 und erinnert an die Frauen, die nach dem Krieg bei der Entrümmerung halfen.
  • Die Statue befindet sich auf einem Sockel aus Trümmerziegeln direkt vor dem Neuen Rathaus auf dem Rathausplatz.
  • 1967 wurde das ursprüngliche Eisenguss-Denkmal durch eine Bronzefassung ersetzt, die bis heute erhalten ist.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Denkmal Trümmerfrau

Das Denkmal der Trümmerfrau in Dresden erinnert an diejenigen Frauen, die nach dem Zweiten Weltkrieg eine entscheidende Rolle beim Wiederaufbau der stark zerstörten Stadt spielten. Es steht als Symbol für die Kraft, den Mut und die Entschlossenheit der Frauen, die in der Nachkriegszeit bei der Entrümmerung und dem Neuaufbau Dresdens maßgeblich beteiligt waren. Die Gestalt einer arbeitenden Frau, die mit Ziegeln beschäftigt ist, verkörpert den Geist der Zeit und den sozialistischen Idealen des Wiederaufbaus in der damaligen DDR.

Gestaltet wurde das Denkmal 1952 vom Bildhauer Walter Reinhold. Modell für die Skulptur war Erika Hohlfeld, eine Dresdnerin, die selbst an den Entrümmerungsarbeiten teilgenommen hatte. Ursprünglich aus Eisenguss gefertigt, wurde das Denkmal später, nachdem es durch Witterungseinflüsse stark beansprucht worden war, ersetzt. 1967 erfolgte eine Neuvergussung in Bronze, die bis heute erhalten geblieben ist. Letzte Restaurationsarbeiten fanden 1991 statt. Das Denkmal ruht auf einem Sockel aus Trümmerziegeln, was den direkten Bezug zur Zerstörung Dresdens und den anschließenden Wiederaufbauarbeiten herstellt.

Ursprünglich war die Statue auf dem Rathausplatz vor dem Neuen Rathaus zu sehen. Heute befindet sie sich etwas abseits in einer Grünanlage am Georgplatz, nahe des Alten Rathauses. Obwohl auch Männer bei den Entrümmerungsarbeiten eingesetzt waren, wurden die Frauen in der Öffentlichkeit besonders sichtbar und damit zu Symbolfiguren der Nachkriegszeit. Die Darstellung der Trümmerfrau spiegelt nicht nur die historische Realität wider, sondern auch die politische Botschaft der damaligen Zeit, die die Leistung der Frauen im Zuge des sozialistischen Wiederaufbaus würdigte.

Das Denkmal gilt heute als kulturelles Zeugnis der Nachkriegszeit und steht exemplarisch für die Rolle Sachsens im Wiederaufbau Ostdeutschlands. Es verkörpert den Mut und die Resilienz der Bevölkerung, insbesondere der Frauen, die in einer zerstörten Landschaft neue Lebensgrundlagen schufen. Vor diesem Hintergrund wird die Statue nicht nur als Erinnerungsort, sondern auch als Ausdruck gesellschaftlicher Werte wahrgenommen.

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