Denkmal/Gedenkstätte

Kurt Heilbut

01705 Freital

Highlights

  • Kurt Heilbut, Schriftsteller und Redakteur, wurde 1888 in Freiburg geboren und starb 1943 im KZ Auschwitz.
  • Er war Mitglied der SPD und wurde mehrfach inhaftiert, nachdem SA-Männer 1933 sein Haus in Freital angegriffen hatten.
  • In Freital wurde 1996 eine Gedenktafel an sein ehemaliges Wohnhaus angebracht.

Tipps

  • Gedenktafel am ehemaligen Wohnhaus in der Südstraße (heute Nr. 20) erinnert an Kurt Heilbut.
  • Stadtteil Zauckerode verfügt über eine nach Kurt Heilbut benannte Straße.
  • Besuchern wird empfohlen, sich über das Leben und Werk Kurt Heilbuts in der Deutschen Nationalbibliothek zu informieren.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kulturdenkmal Kurt Heilbut in Freital entdecken

Kurt Heilbut war ein bedeutender deutscher Schriftsteller und politischer Aktivist jüdischer Herkunft, der eng mit der Stadt Freital verbunden ist. Geboren im Jahr 1888 in Freiburg im Breisgau, verbrachte er später einen wichtigen Teil seines Lebens in Freital, wo er auch politisch verfolgt und schließlich seiner Freiheit beraubt wurde. Seine politische und literarische Tätigkeit machte ihn zu einer tragischen, aber wichtigen Gestalt der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Heilbut war Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) und engagierte sich aktiv in der politischen Arbeit. Bereits 1919 wurde er Parteisekretär in Berlin. In den folgenden Jahren lebte er unter anderem in Sonneberg, wo sein Sohn Peter Heilbut geboren wurde, der später als Musikpädagoge, Komponist und Pianist bekannt wurde. 1921 siedelte Kurt Heilbut nach Dresden über und wurde Redakteur der „Dresdner Volkszeitung“, einer linken Tageszeitung, die bis 1933 erschien. Als Schriftsteller veröffentlichte Heilbut mehrere Werke, wobei sein Buch „Sonnenwende“ besonders bekannt wurde und mehrfach aufgelegt wurde. Seine literarischen Arbeiten spiegeln die sozialen und politischen Spannungen seiner Zeit wider. Doch mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus wurde sein Leben zunehmend bedrohlich. An einem Tag im März 1933 wurde sein Wohnhaus in Freital von SA-Männern attackiert, die die Fenster einschlugen. In den darauffolgenden Jahren wurde Heilbut mehrfach inhaftiert, bis er schließlich in das KZ Auschwitz deportiert wurde, wo er im Jahr 1943 starb. Die Stadt Freital ehrt Kurt Heilbut heute mit einer Gedenktafel an seinem ehemaligen Wohnhaus im Stadtteil Zauckerode. Eine weitere Erinnerung ist die nach ihm benannte Straße im gleichen Stadtteil. Diese Zeichen der Erinnerung unterstreichen die Bedeutung seiner politischen und literarischen Hinterlassenschaft und mahnen dazu, sich der Geschichte und der Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern. Wer sich für die Geschichte Freitals und seiner herausragenden Persönlichkeiten interessiert, findet im Schicksal von Kurt Heilbut einen berührenden und lehrreichen Einblick in die Zeit des Widerstands, der Verfolgung und des politischen Engagements. Sein Leben ist ein Mahnmal für die Werte der Demokratie, Toleranz und Menschlichkeit.

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Häufige Fragen zu Kurt Heilbut

Wer war Kurt Heilbut?
Kurt Heilbut war ein deutscher Schriftsteller und Redakteur jüdischer Abstammung, der der SPD angehörte und in Freital lebte. Er starb 1943 im KZ Auschwitz. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Welches Werk machte Kurt Heilbut bekannt?
Kurt Heilbut erlangte vor allem durch sein mehrfach aufgelegtes Werk 'Sonnenwende' Bekanntheit. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Was geschah Kurt Heilbut 1933 in Freital?
Am 8. März 1933 umstellten SA-Männer das Wohnhaus von Kurt Heilbut in der Südstraße 11 in Freital und warfen die Fenster ein. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Gibt es eine Gedenktafel für Kurt Heilbut in Freital?
Ja, 1996 wurde an seinem ehemaligen Wohnhaus in Freital eine Gedenktafel angebracht. Im Stadtteil Zauckerode ist zudem eine Straße nach ihm benannt. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia