Tierpark/Zoo

Zoo Dresden

Tiergartenstraße 1, 01219 Dresden

Highlights

  • Der Zoo Dresden ist der viertälteste Zoo Deutschlands und wurde 1861 im Großen Garten eröffnet.
  • Er beherbergt über 1000 Tiere aus 200 Arten auf einer Fläche von 13 Hektar.
  • Bekannt für artgerechte Tierhaltung und zahlreiche Nachwuchserfolge wie bei Löffelhunden und Kronenmakis.

Tipps

  • Ein Besuch dauert durchschnittlich fünf Stunden, lohnt sich aber auch länger, um alle Tiere und Fütterungen zu sehen.
  • Essen ist teuer, besonders für Kinder – eigener Proviant kann sinnvoll sein.
  • Tägliche Fütterungen und Treffpunkte mit Tierpflegern bieten besondere Einblicke und sind im Zoo-Programm angegeben.

Eigenschaften

Outdoor Familie Bildung Ganzjährig

Über Zoo Dresden

Der Zoo Dresden zählt zu den ältesten Tierparks Deutschlands und befindet sich im Großen Garten im Stadtteil Altstadt der sächsischen Landeshauptstadt. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1861 bietet er ein vielfältiges Erlebnis für Besucher aller Altersgruppen. Auf einer Fläche von rund 13 Hektar leben über 1.000 Tiere aus mehr als 200 Arten, darunter zahlreiche exotische und heimische Tierarten. Die Anlagen sind sowohl naturnah gestaltet als auch modern ausgebaut, was den Tieren artgerechte Haltungsbedingungen und den Gästen abwechslungsreiche Erlebnisse ermöglicht.

Zu den Highlights des Zoos gehören unter anderem die begehbare Flamingovoliere, in der Besucher von Kubaflamingos umgeben sind, sowie die Humboldt-Pinguine, die beim Tauchen beobachtet werden können. Im Zoo unter der Erde lassen sich eher zurückhaltende Tierarten entdecken. Beliebt sind auch die Koalas, Faultiere, Erdmännchen, Afrikanischen Elefanten, Kordofan-Giraffen sowie Schneeleoparden und Geparde. Sechs verschiedene Tierhäuser sorgen auch bei schlechtem Wetter für abwechslungsreiche Zooerlebnisse. Regelmäßig finden Fütterungen und Treffpunkte mit unterschiedlichen Bewohnern des Parks statt, die Einblicke in das tägliche Leben der Tiere gewähren.

Die Geschichte des Zoos ist eng mit der Entwicklung moderner Zoologie verbunden. Unter der Leitung von Gustav Brandes Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Fokus zunehmend auf artgerechte Haltung und Naturschutz gelegt. In seiner Vergangenheit präsentierte der Zoo auch Völkerschauen, die bis in die Zeit des Ersten Weltkriegs ein fester Bestandteil des Programmangebots waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Zoo neu aufgebaut und entwickelte sich unter der Leitung von Wolfgang Ullrich ab 1950 zu einer renommierten Einrichtung. Heute engagiert sich der Zoo Dresden auch im Bereich Artenschutz und Bildung, unterstützt durch eine eigene Zooschule und Fördervereinigungen.

Der Zoo ist täglich geöffnet und gilt mit einem Bewertungsdurchschnitt von 4,4 von 5 Sternen bei über 350 Bewertungen als besonders gepflegt und familienfreundlich. Besucher loben die sauberen Anlagen, die gut strukturierte Gestaltung der Gehege sowie die angenehme Größe des Geländes, die einen kompletten Rundgang an einem Tag ermöglicht. Kritikpunkte gibt es gelegentlich in Bezug auf die Verpflegung, da die Preise für Speisen und Getränke als hoch empfunden werden. Dennoch bleibt der Zoo Dresden eine feste Größe unter den deutschen Tierparks und ein lohnenswertes Ausflugsziel mitten im Herzen Sachsens.

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