Schütze Heiligenhäuschen
Highlights
- Das Gedenkkreuz für Matthias Röser befindet sich an der L 52 zwischen Kehrig und Düngenheim.
- Es wurde 1821 von den Eltern des Verstorbenen geweiht und ist ein geschütztes Kulturdenkmal.
- Die Inschrift unter dem Kreuz erinnert an das Andenken des verunglückten Matthias Röser.
Tipps
- Das Gedenkkreuz für Matthias Röser befindet sich an der Landstraße L 52 zwischen Kehrig und Düngenheim.
- Die Inschrift am Kreuz ist größtenteils gut lesbar und erinnert an ein Unglück im Jahr 1821.
- Das Denkmal ist als geschütztes Kulturdenkmal in der Denkmalliste von Rheinland-Pfalz eingetragen.
Eigenschaften
Über Schütze Heiligenhäuschen
Das Schütze Heiligenhäuschen befindet sich in der Ortsgemeinde Kehrig im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Es zählt zu den sakralen Kulturdenkmälern der Region und ist eng mit der religiösen und kulturellen Tradition der Gemeinde verbunden. Die genaue Lage des Heiligenhäuschens ist nicht separat dokumentiert, doch der Name verweist auf eine typische Form der Volksfrömmigkeit, die in der Region verbreitet ist. Solche Heiligenhäuschen sind oft kleine, schmucklose Andachtsstätten, die an Wegen oder Ortsrändern errichtet wurden, um den Glauben zu stärken und den Wanderer zu segnen.
In unmittelbarer Nähe befindet sich ein weiteres sakral geprägtes Objekt, das Gedenkkreuz für Matthias Röser. Dieses Kreuz steht an der Landstraße L 52 zwischen Kehrig und Düngenheim und ist als Denkmal im Verzeichnis des Landes Rheinland-Pfalz erfasst. Es erinnert an einen jungen Mann, der im Jahr 1821 bei Polchimiar verunglückte. Die Inschrift unter dem Kruzifix nennt Vater und Mutter als Stifter des Kreuzes. Diese Form der Gedenksetzung spiegelt die tief verwurzelte Tradition des Glaubens und der Familienverbundenheit in der Region wider. Ob das Heiligenhäuschen in direktem Zusammenhang mit diesem Ereignis steht, bleibt unklar, doch beide Objekte zeugen von der Bedeutung sakraler Orte im Alltag der Bevölkerung.
Die sakralen Objekte in Kehrig sind Teil einer vielfältigen Kulturlandschaft, die auch durch Wegkreuze, Kapellen und Heiligenhäuschen geprägt ist. Diese Denkmäler sind nicht nur Zeugnisse vergangener Frömmigkeit, sondern tragen auch zur Eigenart des Ortsbildes bei. Sie verdeutlichen den engen Bezug zwischen Landschaft, Geschichte und Religion. In der Chronik von Kehrig werden verschiedene dieser Kreuze und Andachtsorte erwähnt, was ihre Bedeutung für das kulturelle Erbe unterstreicht. Die Pflege und Erhaltung solcher Stätten erfolgt durch zuständige Denkmalbehörden sowie bürgerschaftliches Engagement vor Ort.
Das Schütze Heiligenhäuschen steht somit repräsentativ für die Vielzahl sakraler Kleinbauten in Kehrig, die eng mit der Lebenswelt der Menschen des Landkreises Mayen-Koblenz verbunden sind. Als Kulturdenkmal wird es in die Erhaltungsbemühungen des Landschaftsverbandes Rheinland einbezogen. Die sakralen Stätten laden dazu ein, innezuhalten und die historische Schicht der Region wahrzunehmen – fernab von profaner Alltäglichkeit und doch mitten im Leben der Gemeinde. Sie dokumentieren eine Form des Glaubensausdrucks, die bis heute Bestand hat, auch wenn sich die Praxis im Laufe der Zeit gewandelt hat.