Denkmal/Gedenkstätte

Blüte von Garath

Emil-Barth-Straße 5, 40595 Düsseldorf

Highlights

  • Skulptur ‚Blüte von Garath‘ (1986) von Julius Wimmer aus Edelstahl, Höhe ca. 2,50 m.
  • Stiftungsprojekt der Stadt-Sparkasse Düsseldorf; Eigentümerin ist die Landeshauptstadt Düsseldorf.
  • Teil der öffentlichen Kunstsammlung des Kulturamts Düsseldorf seit 1986.

Tipps

  • Die Skulptur ‚Blüte von Garath‘ aus dem Jahr 1986 besteht aus Edelstahl und erreicht eine Höhe von etwa 2,5 Metern.
  • Ein barrierefreier Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität den Besuch der Installation im Außenbereich.
  • Die Skulptur befindet sich im Besitz der Landeshauptstadt Düsseldorf und wurde durch die Stadt-Sparkasse Düsseldorf gefördert.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Blüte von Garath: Kulturdenkmal in Düsseldorf

Die „Blüte von Garath“ ist eine markante Skulptur im Düsseldorfer Stadtteil Garath und ein bedeutendes Kunstwerk des lokalen Bildhauers Julius Wimmer. Als Teil des öffentlichen Kunstschaffens der Landeshauptstadt Düsseldorf entstand die Installation im Jahr 1986 und zählt zu den prägnantesten Werken im Stadtbild. Die Skulptur wurde von der Stadt-Sparkasse Düsseldorf gestiftet und steht unter der Obhut des Kulturamts der Stadt, das sich seit Jahrzehnten für die Förderung zeitgenössischer Kunst in Düsseldorf einsetzt.

Die „Blüte von Garath“ besticht durch ihre reduzierte, aber expressive Formensprache. Aus Edelstahl gefertigt, verkörpert sie eine organisch anmutende, blumenähnliche Struktur, die sich dynamisch in den Himmel erhebt. Mit einer Höhe von etwa 3,5 Metern wirkt die Skulptur wie ein lebendiges Symbol für Wachstum und Transformation – ein zentrales Thema in Wimmers Schaffen. Die Materialwahl unterstreicht zudem ihre Beständigkeit und Anpassungsfähigkeit an das städtische Umfeld, während sie gleichzeitig eine Verbindung zur Natur herstellt.

Der Standort in Garath, einem der ältesten Stadtteile Düsseldorfs, verleiht der Skulptur eine besondere Bedeutung. Die „Blüte“ steht hier als modernes Kunstwerk im Dialog mit der regionalen Geschichte, während sie gleichzeitig die lebendige Kunstszene der Stadt widerspiegelt. Besonders die Nähe zu anderen kulturellen Schätzen wie dem d:kult – dem virtuellen Museumsdienst der Düsseldorfer Kulturinstitutionen – unterstreicht den Bezug zur lokalen Kunstlandschaft.

Als Teil des öffentlichen Raums lädt die Skulptur Besucher:innen ein, sie aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und ihre ästhetische Wirkung zu erleben. Die klare Linienführung und die spiegelnde Oberfläche des Edelstahls reflektieren Licht und Schatten, sodass die „Blüte“ je nach Tageszeit und Wetter unterschiedliche Stimmungen vermittelt. Damit verkörpert sie nicht nur eine künstlerische Aussage, sondern auch die Dynamik einer Stadt, die Tradition und Moderne vereint.

Die „Blüte von Garath“ ist somit mehr als eine Skulptur: Sie ist ein Symbol für die kreative Vielfalt Düsseldorfs und ein Beispiel dafür, wie Kunst den öffentlichen Raum bereichert. Durch ihre Präsenz in einem lebendigen Stadtteil wird sie zu einem Ort der Begegnung – für Kunstliebhaber:innen, Spaziergänger:innen und alle, die sich für die kulturelle Identität der Stadt interessieren. Als Werk von Julius Wimmer bleibt sie ein zeitloses Statement über Schönheit, Wachstum und die Kraft der Kunst im urbanen Kontext.

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