Kirche/Kloster

Die Glocken der Dankeskirche

Weststraße 26, 40597 Düsseldorf

Highlights

  • Die Dankeskirche in Düsseldorf-Benrath wurde 1915 eingeweiht und zählt zu den Bauten des Architekten Friedrich Pützer.
  • Die Turmuhr mit drei Zifferblättern wurde 1914 von der Firma Korfhage u. Söhne geliefert und wird noch heute viertelstündlich geschlagen.

Tipps

  • Eintritt zur Dankeskirche ist kostenfrei, Spenden werden jedoch gerne angenommen.
  • Die Orgel der Kirche kann bei Führungen erkundet werden, Voranmeldung ist empfehlenswert.
  • Parkplätze in der Nähe sind begrenzt, eine frühzeitige Anreise wird empfohlen.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kultur-Ausflug: Die Glocken der Dankeskirche in Düsseldorf erkunden

Die Dankeskirche in Düsseldorf-Benrath ist ein bedeutendes sakrales Bauwerk und zählt zu den evangelischen Kirchen des Stadtteils. Gemeinsam mit der Anbetungskirche bildet sie die evangelische Kirchengemeinde Benrath/Hassels innerhalb des Kirchenkreises Düsseldorf der Evangelischen Kirche im Rheinland. Die Kirche ist nicht nur ein Ort des Glaubens, sondern auch ein architektonisches und kulturelles Zeugnis der Region. Der Grundstein für die Dankeskirche wurde 1914 gelegt, und bereits ein Jahr später erfolgte ihre feierliche Einweihung. Entworfen wurde das Gebäude vom evangelischen Kirchbaumeister Friedrich Pützer, während Erich Müller als verantwortlicher Kirchbaumeister fungierte. Nach ihm ist auch die westlich angrenzende Straße benannt. Die Architektur spiegelt den Geist der frühen 20. Jahrhunderts wider und verbindet schlichte Formen mit einer feierlichen Ausstrahlung. Besonders sehenswert ist die Innenausstattung der Kirche. Die Rundbogenfenster im Kirchenschiff wurden 1915 vom Glaskünstler Otto Linnemann gestaltet und sorgen für eine stimmungsvolle Beleuchtung des Innenraums. In der sogenannten „Ehrenhalle“ unter dem Turm befinden sich zusätzlich drei rechteckige Fenster, die Linnemann 1925 schuf. Die Orgel, die 1967 von der Berliner Orgelbauwerkstatt Karl Schuke erbaut wurde, ist über dem Kanzelaltar an der Stirnwand angeordnet – eine Besonderheit, die sie von vielen anderen Kirchenorgeln unterscheidet. Das Instrument verfügt über 23 Register auf zwei Manualen und Pedal und wurde zuletzt 2011 umfassend überholt. Ein weiteres Highlight der Dankeskirche sind ihre Glocken. Im hinteren Teil des Kirchengebäudes erhebt sich ein Kirchturm mit quadratischem Grundriss, auf dem im oberen Bereich eine achteckige Glockenstube errichtet ist. Dort hängt ein vierstimmiges Glockengeläut, das in den 1950er Jahren von der Glocken- und Kunstgießerei Rincker in Sinn gegossen wurde. Die Klänge der Glocken prägen seit jeher den Klang des Stadtteils. Ergänzt wird der akustische Reiz durch die Turmuhr, die 1914 auf Initiative des Architekten E. L. Wehner angeschafft wurde. Die Uhr stammt von der Firma Korfhage u. Söhne aus Osnabrück-Buer und verfügt über drei große Zifferblätter an der Süd-, West- und Nordseite des Turms. Die Zeiger bestehen aus vergoldeten Stäben. Ursprünglich wurde das Uhrwerk wöchentlich per Kettlebell-Mechanismus angetrieben. In den 1970er Jahren erfolgte die Umstellung auf Elektroantrieb, und der Schlagmechanismus wurde nachts abgeschaltet. Die Uhr überstand beide Weltkriege unbeschadet und ist bis heute ein prägendes Element des Kirchturms.

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Häufige Fragen zu Die Glocken der Dankeskirche

Wann wurde die Dankeskirche eingeweiht?
Die Dankeskirche wurde 1915 eingeweiht. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Wer hat die Glocken der Dankeskirche gegossen?
Die Glocken wurden um 1957 von der Glocken- und Kunstgießerei Rincker in Sinn (Hessen) gegossen. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Wo befindet sich die Turmuhr der Dankeskirche?
Die Turmuhr befindet sich im Kirchturm der Dankeskirche. Sie wurde 1914 von der Firma Korfhage u. Söhne gekauft. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia