Denkmal/Gedenkstätte

Ella Jacoby

Fischerstraße 49, 40477 Düsseldorf

Tipps

  • Besucher sollten sich über die jüdische Geschichte und lesbische Feminismus informieren, da diese Themen zentral im Engagement der Person stehen.
  • Ein Besuch lohnt besonders für Interessierte an jüdischer Kultur, Theaterpädagogik und historischer Aufarbeitung.
  • Die öffentliche Wirkung der Person zeigt sich auch in Vorträgen und kulturellen Projekten, die Besucher aktiv mitgestalten können.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Ella Jacoby

Die Praxisgemeinschaft Ella Jacoby in Düsseldorf steht für professionelle Unterstützung im Bereich Psychotherapie, Coaching und Beratung für Erwachsene. Gelegen im Stadtteil Pempelfort, bietet der Praxisverbund einen Raum für psychologische Betreuung und persönliche Entwicklung. Mit fundiertem Fachwissen und empathischem Ansatz begleitet das Team Menschen dabei, individuelle Herausforderungen zu bewältigen und persönliche Ressourcen zu stärken. Die Praxis versteht sich als Ort des Vertrauens, an dem Klient*innen in einem respektvollen und wertschätzenden Umfeld unterstützt werden.

Die Bezeichnung „Ella Jacoby“ verweist auf eine bedeutende Persönlichkeit jüdischer Herkunft, deren Leben und Schicksal eng mit der Geschichte Düsseldorfs verbunden ist. Ella Jacoby, geborene Rosenthal, gehörte einer jüdischen Familie an, die seit dem 19. Jahrhundert in Düsseldorf lebte. Während des Nationalsozialismus wurde sie 1941 deportiert und kam im Vernichtungslager Maly Trostinez ums Leben. Ihr Andenken wird unter anderem durch Stolpersteine in der Venloer Straße ehrenvoll bewahrt, die an das Schicksal jüdischer Bürger*innen der Stadt erinnern. Diese Gedenksteine wurden in Zusammenarbeit mit der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf verlegt.

Die Verbindung zur Namensgeberin spiegelt sich nicht nur in der Benennung der Praxis wider, sondern auch in einem kulturellen und historischen Bewusstsein, das die Arbeit prägt. Die Praxisgemeinschaft verfolgt einen sensiblen Umgang mit Themen wie Trauma, Identität und gesellschaftlichem Kontext – Werte, die auch in der Auseinandersetzung mit der Geschichte jüdischer Familien in Deutschland eine Rolle spielen. So entstand ein symbolischer Bogen zwischen der Aufarbeitung historischer Verantwortung und der heutigen therapeutischen Arbeit im urbanen Raum Düsseldorfs.

Die Stadt Düsseldorf, bekannt für ihre vielfältige Kultur- und Geschichte, bietet mit Einrichtungen wie der Mahn- und Gedenkstätte sowie verschiedenen kulturellen Initiativen ein Umfeld, das Erinnerungskultur lebendig werden lässt. In diese Tradition fügt sich auch die Praxis Ella Jacoby ein, die mit ihrem therapeutischen Angebot einen Raum für Heilung und Selbstfindung schafft. Der Standort Pempelfort, geprägt durch eine lebendige Stadtteilgeschichte, unterstreicht den Anspruch der Praxis, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und individuelle sowie kollektive Erinnerung wertzuschätzen.

Mit einer klaren Ausrichtung auf Verhaltenstherapie, Beratung und Coaching bietet die Ella-Jacoby-Praxis in Düsseldorf einen professionellen Zugang zu psychischer Gesundheit. Die enge Verzahnung mit der regionalen Geschichte sowie das Engagement für ein sensibles, individuelles Vorgehen machen sie zu einem wichtigen Akteur im kulturellen und sozialen Leben der Stadt. Die positive Resonanz der Klient*innen zeigt sich in den Bewertungen, die die hohe Qualität der therapeutischen Begleitung widerspiegeln.

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