Kirche/Kloster

St. Elisabeth

Aschaffenburger Str. 37, 40589 Düsseldorf-Stadtbezirk 9

Highlights

  • St. Elisabeth (Hassels/Reisholz) ist seit 1951 katholische Pfarrei für die Stadtteile Hassels und Reisholz.
  • Die Kirche wurde 1927 vom Architekten Hermann Schagen erbaut, 1907 schenkte die Industrieterrains AG eine kleine Kirche in Reisholz.
  • Der achteckige Dachreiter beherbergt eine Bronzeglocke von 1928 und eine Stahlglocke aus dem Bochumer Verein (1955).

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang über den seitlichen Eingang ermöglicht Besuchern mit Mobilitätseinschränkungen einen ungehinderten Zutritt zur Kirche.
  • Die historische Bronzeglocke aus dem Jahr 1928 und die Piusglocke aus Stahl bieten akustische Einblicke in die Baugeschichte der Kirche.
  • Die Kombination aus klassischer Architektur und ländlichem Umfeld in Hassels und Reisholz prägt das ambivalente Erlebnis des Kirchraums und des umliegenden Friedhofs.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kultur & Sakrales in St. Elisabeth Düsseldorf-Stadtbezirk 9

Die St. Elisabeth im Düsseldorfer Stadtbezirk 9 ist ein bedeutendes sakrales Bauwerk, das die katholische Gemeinde in den Stadtteilen Hassels und Reisholz spirituell versorgt. Die Kirche entstand in einer Zeit des Wachstums, als sich die ländlich geprägte Region Hassels ab den 1920er Jahren zu einer neuen Siedlung entwickelte. Bereits 1911 gründete sich hier ein Kirchbauverein, und 1918 wurde eine erste Notkirche in einem Saal eingerichtet, um den wachsenden Bedarf der Gläubigen zu decken.

Das heutige Kirchengebäude stammt aus dem Jahr 1927 und wurde vom Düsseldorfer Architekten Hermann Schagen entworfen. Der schlichte, aber charaktervolle Bau besticht durch seinen achteckigen Dachreiter, der mit Schallöffnungen versehen ist und zwei bedeutende Glocken beherbergt: eine Bronzeglocke aus Apolda von 1928 sowie eine Stahlglocke des Bochumer Vereins aus dem Jahr 1955, die an Papst Pius X. erinnert. Die Architektur spiegelt den Übergang vom traditionellen ländlichen Charakter Hassels zur modernen Stadtentwicklung wider.

Die Geschichte der Pfarrei ist eng mit der Entwicklung der Region verbunden. Während Hassels ursprünglich zur Bürgermeisterei Benrath gehörte, wurde es 1929 Teil Düsseldorfs. Die Kirche wurde 1951 zur kanonischen Pfarrei erhoben, was ihre Bedeutung für die katholische Gemeinschaft unterstrich. Gleichzeitig prägte auch Reisholz, das einst aus Heide- und Waldflächen bestand, die Geschichte der Region. Um die Jahrhundertwende erwarb Hermann Heye, Besitzer der Gerresheimer Glashütte, das Gebiet und erschloss es für Industrie und Wohnraum.

1907 schenkte die Industrieterrains AG dem Erzbischöflichen Stuhl eine kleine neugotische Kirche an der Kappeler Straße, die nach Plänen von Architekt Heinz Thoma entstand. Diese frühe Kirche markierte den Beginn des kirchlichen Lebens in Reisholz und unterstreicht die Verbindung der beiden Stadtteile unter dem Dach der St. Elisabeth. Heute vereint die Pfarrei die Gläubigen beider Regionen und bietet mit ihrer ruhigen Atmosphäre und musikalischen Angeboten wie Konzerten mit Laute und Gesang eine Einladung zur Besinnung.

Mit einem Google-Rating von 4,8 Sternen aus über 20 Bewertungen gilt die St. Elisabeth als beliebter Ort für spirituelle Begegnungen und kulturelle Veranstaltungen. Die Kirche steht für die lebendige Tradition des katholischen Glaubens in Düsseldorf-Stadtbezirk 9 und lädt alle Besucher ein, die „liebliche Hoffnung“ in ihrer Architektur und ihrem Gemeindeleben zu erleben.

Bewertungen

4,8 (21) 4.8 aus 21 Bewertungen (Google)

Auf Google

4,8 (21) 4.8 · 21 Bewertungen auf Google
Auf Google ansehen

In der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…