Museum

Wilhelm Rietze

Dunckerstraße 77, 10437 Berlin-Bezirk Pankow

Highlights

  • Wilhelm Rietze lebte in Berlin-Pankow und prägte das Stadtviertel um den Helmholtzplatz maßgeblich mit.
  • Er war Initiator und Leiter des Museums Pankow sowie engagierter Kulturvermittler in der Region.
  • Die Ausstellung 'Zimmermeister Brunzel baut ein Mietshaus' thematisiert unter anderem seine Bautätigkeit und die Lebensbedingungen um 1900.

Tipps

  • Die Ausstellung zeigt eine historische 2-Zimmerwohnung mit originalen Möbeln und Haushaltsgegenständen aus dem Berlin um 1900.
  • Eintrittskosten betragen 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Wilhelm Rietze

Das Wilhelm-Rietze-Museum befindet sich im Berliner Bezirk Pankow und widmet sich dem Leben der ärmeren Bevölkerungsschichten um die Jahrhundertwende. Die Ausstellung ist in einer original eingerichteten 2-Zimmer-Wohnung im ehemaligen Mietshaus in der Dunckerstraße untergebracht. Die Räume zeigen Möbel und Haushaltsgegenstände aus der Zeit um 1900 und verdeutlichen die Lebensbedingungen im Vorderhaus eines typischen Berliner Wohnblocks jener Zeit. Neben der Wohnungseinrichtung thematisiert die Ausstellung auch die Unterschiede zwischen den Lebensumständen der Bewohner im Vorder- und Hinterhaus sowie Aspekte der Zuwanderung und die städtebauliche Entwicklung des Gebiets um den Helmholtzplatz.

Die Präsentation entstand durch eine Kooperation des Museums Pankow mit der Seniorenfreizeitstätte Herbstlaube, die den Ausstellungsstandort betreut. Während der Öffnungszeiten werden die Räume ehrenamtlich von Seniorinnen und Senioren aus der Herbstlaube sowie der Seniorenvertretung Pankow betreut. Diese engagierten Helfer ermöglichen nicht nur den Betrieb der Ausstellung, sondern stehen Besucherinnen und Besuchern auch für Gespräche und den Austausch über die gezeigten Themen zur Verfügung. Einige Gäste berichten von persönlichen Führungen, die durch Erzählungen aus dem Leben der ehrenamtlichen Helfer ergänzt wurden.

Die Ausstellung trägt den Titel „Zimmermeister Brunzel baut ein Mietshaus“ und veranschaulicht damit den Alltag in einem Berliner Mietshaus um 1900. Sie beleuchtet nicht nur die Wohnverhältnisse, sondern auch die sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen der damaligen Zeit im heutigen Prenzlauer Berg. Die Darstellung umfasst unter anderem Informationen zur Besiedlung des Viertels, zur Lebens- und Arbeitswelt im damaligen Berliner Nordosten und zur Entwicklung des städtischen Wohnungsbaus. Die Räume sind sorgfältig gestaltet, um einen authentischen Eindruck der Lebenswelt der Bewohner zu vermitteln.

Das Museum ist montags, dienstags, donnerstags bis sonntags von bis Uhr geöffnet, wobei der letzte Einlass um Uhr erfolgt. Der Eintritt beträgt 3 Euro, ermäßigt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Der Standort ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, mehrere Bushaltestellen und S-Bahnstationen befinden sich in unmittelbarer Nähe. Die Ausstellung richtet sich an Interessierte, die sich für die Sozialgeschichte Berlins und die Lebensbedingungen im frühen 20. Jahrhundert interessieren.

Bewertungen

4,6 (2) 4.6 aus 2 Bewertungen (Google)

Auf Google

4,6 (2) 4.6 · 2 Bewertungen auf Google
Auf Google ansehen

In der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…