Galerie
Highlights
- Das Albertinum in Dresden beherbergt die Galerie Neue Meister und die Skulpturensammlung ab 1800.
- Das Gebäude entstand ursprünglich als Zeughaus und wurde 1884 bis 1887 zum Museum umgebaut.
- Die Dauerausstellung zeigt Kunst von der Romantik bis zur Gegenwart, darunter Werke von Caspar David Friedrich und Gerhard Richter.
Tipps
- Das Albertinum liegt zentral am Tzschirnerplatz und ist mit der Brühlschen Terrasse sowie dem Residenzschloss verbunden. Gut zu erreichen mit Straßenbahn und S-Bahn.
- Eintrittskarten für die Dauerausstellung sind online erhältlich, was Wartezeiten vor Ort reduziert. Kostenlose Museumsführer stehen an der Kasse bereit.
- Im Café des Hauses gibt es warme Gerichte und Kuchen, ideal für eine Pause zwischen den Ausstellungen. Auch ein Shop mit Kunstbüchern ist vorhanden.
Eigenschaften
Über Galerie
Die Galerie in Dresden ist ein bedeutender kultureller Ort im Herzen Sachsens und befindet sich im historischen Gebäude des Albertinums. Als Teil der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden beherbergt sie die Galerie Neue Meister sowie die Skulpturensammlung ab 1800. Das Gebäude selbst hat eine wechselvolle Geschichte: Ursprünglich als Zeughaus im 16. Jahrhundert errichtet, diente es später als Lager für Kriegsgerät, bevor es im späten 19. Jahrhundert zu einem Museum umgebaut wurde. Heute vereint es unter einem Dach Malerei und Skulpturen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
Die Dauerausstellung der Galerie Neue Meister zeigt Werke bedeutender Künstler von der Romantik bis zur Moderne, darunter Caspar David Friedrich, Gerhard Richter und Neo Rauch. Die Sammlung entstand ab 1843 aus Ankäufen zeitgenössischer Kunst und wurde 1959 als eigenständiges Museum etabliert. Die Präsentation im Albertinum ermöglicht einen Rundgang durch Epochen der Kunstgeschichte, bei dem Malerei, Skulptur und zeitgenössische Medien in Beziehung treten. Ergänzt wird die Ausstellung durch wechselnde Sonderausstellungen, die aktuelle Forschungen und Schwerpunkte der Sammlung aufgreifen.
Das Albertinum selbst ist ein architektonisches Zeugnis verschiedener Epochen. Nach seinem Umbau im späten 19. Jahrhundert erhielt es eine Neurenaissance-Fassade, die sich an italienischen Vorbildern orientiert. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude stark beschädigt, aber in der Nachkriegszeit wieder aufgebaut. Heute bietet es nicht nur Raum für die Galerie Neue Meister, sondern auch für die Skulpturensammlung, die mit Werken von Auguste Rodin und anderen herausragenden Bildhauern internationale Bedeutung hat.
Ein Besuch der Galerie in Dresden ermöglicht einen tiefen Einblick in die Entwicklung der europäischen und deutschen Kunst der letzten beiden Jahrhunderte. Die enge Verzahnung von Architektur, Sammlungsgeschichte und zeitgenössischer Präsentation macht den Ort zu einem zentralen Punkt für Kulturinteressierte. Digitale Angebote wie der Multimedia-Guide erweitern das Angebot und ermöglichen individuelle Zugänge zu den Exponaten – für verschiedene Altersgruppen sowie unterschiedliche Vorkenntnisse.