Kunstmuseum

Museum für Ostasiatische Kunst

Universitätsstraße 100, 50605 Köln

Highlights

  • Das Museum für Ostasiatische Kunst Köln (MOK) beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen chinesischer, koreanischer und japanischer Kunst in Deutschland seit 1913.
  • Barrierefrei zugänglich mit rollstuhlgerechtem Eingang, Parkplatz und WC – ideal für alle Besucher:innen.
  • Aktuelle Schwerpunkte: Pferdesymbolik im Mondjahr 2026, buddhistische Kultbilder sowie zeitgenössische Schriftkunst und Lacktechniken.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit Mobilitätseinschränkungen eine einfache Erschließung des Museumsgebäudes und aller Ausstellungsbereiche.
  • Ein rollstuhlgerechter Parkplatz in unmittelbarer Nähe des Eingangs erleichtert die Anreise für Gäste mit eingeschränkter Mobilität oder Familien mit Kinderwagen.
  • Das Café UME bietet eine Auswahl an Tee- und Kaffeespezialitäten sowie moderne Fusion-Gerichte, die eine Pause zwischen den Besuchen der Ausstellungen ermöglichen.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Ostasiatische Kunst in Köln entdecken

Das Museum für Ostasiatische Kunst Köln ist eines der bedeutendsten Spezialmuseen seiner Art in Deutschland und beherbergt eine der umfangreichsten Sammlungen chinesischer, koreanischer und japanischer Kunst. Seit seiner Eröffnung 1913 als erstes Museum dieser Art in Europa widmet es sich der Vermittlung eines umfassenden Bildes aller Gattungen und Epochen ostasiatischer Kunst – von Malerei und Kalligrafie über Keramik, Porzellan und Jade bis hin zu Bronzeskulpturen und Lackobjekten. Die Sammlung entstand durch gezielte Ankäufe, Schenkungen und Dauerleihgaben und spiegelt die kulturelle Vielfalt der Region wider.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation lebendiger Traditionen und ritueller Praktiken. Die Ausstellung *„Lebendige Bilder“* zeigt etwa buddhistische Kultbilder in Form von Skulpturen, Malereien oder Lackobjekten, die ursprünglich in Tempeln oder privaten Andachtsräumen verwendet wurden. Zudem werden erstmals Abreibungen historischer chinesischer Steinreliefs und eine rekonstruierte Weihe einer koreanischen Hängerolle präsentiert – ein Einblick in die spirituelle Bedeutung von Kunst in Ostasien. Aktuell widmet sich das Museum dem *„Mondjahr des Pferdes“* mit einer Ausstellung, die das Tier als zentrales Motiv in Malereien, Holzschnitten, Keramiken und Lackarbeiten aus China, Korea, Japan und Tibet beleuchtet.

Barrierefreiheit steht im Mittelpunkt des Museumskonzepts: Der Zugang ist rollstuhlgerecht, ebenso der Parkplatz und die Toiletten. Ein neuer, offener Präsentationsraum verbindet die Galerien für China, Korea und Japan und ermöglicht einen flexiblen Austausch zwischen den Sammlungsbereichen. Ergänzt wird das Angebot durch das Café UME, das mit moderner Fusion-Küche und asiatischen Spezialitäten zum Verweilen einlädt. Für Besucher:innen gibt es zudem regelmäßige Führungen, etwa zu Lackkunst aus China oder den vielfältigen Darstellungen von Pferden in der ostasiatischen Kunst, die Einblicke in Herstellungstechniken und kulturelle Hintergründe bieten.

Die Sammlung ist nicht nur durch ihre Objektdichte, sondern auch durch ihre historische Entwicklung geprägt. Nach Kriegszerstörungen und Diebstählen wurde sie nach 1945 systematisch wiederaufgebaut, wobei auch moderne Erwerbspraktiken wie Schenkungen privater Sammlungen eine Rolle spielten. Heute ist das Museum ein lebendiger Ort der Begegnung mit Kunst, der sowohl traditionelle Meisterwerke als auch zeitgenössische Positionen präsentiert – etwa in der Ausstellung *„Über die Linie“*, die Schriftkunst und Malerei in Dialog bringt. Die digitale Bilddatenbank ermöglicht zudem eine Recherche der Sammlung online, inklusive detaillierter Objektbeschreibungen und Fotos.

Ob als Entdeckungstour durch die Sammlungsbestände oder als vertiefende Führung: Das Museum für Ostasiatische Kunst Köln bietet ein einzigartiges Erlebnis für Kunstinteressierte. Durch seine Vielfalt und den Fokus auf Handwerkskunst, Ritual und Ästhetik vermittelt es nicht nur Wissen, sondern auch die Faszination ostasiatischer Kultur – barrierefrei und mit einem Augenzwinkern zur modernen Stadtkultur Kölns.

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