Galerie

Galerie Frank

Schellingstraße 130, 80636 München-Maxvorstadt

Highlights

  • Galerie Frank in München-Maxvorstadt zeigt seit 1998 zeitgenössische Kunst mit Fokus auf PopArt und Konkrete Kunst.
  • Seit 2003 leitet Sohn Christian Frank Ausstellungen und digitale Präsenz der Galerie in Schellingstr.
  • Ausstellungen wie Warhols PopArt-Nachbildungen oder Ruben fun Hunters Werke prägten das Programm.

Tipps

  • Ein Termin für die Besichtigung der aktuellen Ausstellungen muss vorab über die Galerie koordiniert werden, da keine spontanen Einblicke möglich sind.
  • Die Galerie zeigt wechselnde Schwerpunkte wie PopArt, konkrete Kunst oder zeitgenössische Positionen, wobei historische und aktuelle Werke nebeneinander präsentiert werden.
  • Die Ausstellungskonzepte kombinieren oft historische Kontexte mit modernen Interpretationen, wie etwa bei Retrospektiven bedeutender Künstler.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Galerie Frank in München-Maxvorstadt

Die Galerie Frank in München-Maxvorstadt ist eine renommierte Kunstgalerie, die seit ihrer Eröffnung 1998 als Ort der Begegnung mit zeitgenössischer und klassischer Kunst gilt. Gegründet von einem leidenschaftlichen Sammler, der über die Jahre eine tiefe Verbindung zur Kunstwelt entwickelte, prägt die Galerie bis heute das kulturelle Leben der Stadt. Besonders die langjährige Zusammenarbeit mit seinem Sohn Christian Frank – der seit 2003 die Ausstellungskonzeption übernimmt und die digitale Präsenz der Galerie mitgestaltet – unterstreicht den modernen Ansatz, der traditionelle Wertschätzung mit innovativen Formaten verbindet.

Ein zentraler Fokus der Galerie liegt auf bedeutenden Künstlern und Strömungen der Moderne. So wurden unter anderem Werke des deutschen Künstlers Rupprecht Geiger präsentiert, dessen farbenfrohe Graphiken wie „Rot macht high“ die Besucher:innen bis heute faszinieren. Geiger, dessen Schaffen eng mit der konkreten Kunst verbunden ist, steht exemplarisch für die experimentelle Ästhetik der 1960er und 1970er Jahre – eine Epoche, die die Galerie immer wieder in den Mittelpunkt rückt. Auch die PopArt fand hier ihren Platz, etwa in der Ausstellung zu Andy Warhol, die die ikonischen Drucke des „Sunday B.“-Zyklus in den Fokus rückte und die Verbindung zwischen Hoch- und Popkultur verdeutlichte.

Neben Einzelausstellungen widmet sich die Galerie auch gesellschaftlich relevanten Themen. Ein Beispiel ist die Kooperation mit der LV 1871 im Foyer des Münchner Bankhauses, bei der der Künstler Ruben fun Hunter mit Werken zur Migration ausstellte. Seine Arbeiten, die oft zwischen Alltagskultur und politischer Aussagekraft oszillieren, spiegeln die Vielschichtigkeit zeitgenössischer Kunst wider. Solche Projekte zeigen, wie die Galerie Frank nicht nur als Ausstellungsraum, sondern auch als Diskussionsplattform für aktuelle Debatten fungiert – stets im Dialog mit dem kulturellen Umfeld der Maxvorstadt.

Die Galerie Frank zeichnet sich durch eine selektive, aber vielseitige Auswahl aus, die von klassischen Avantgarde-Bewegungen bis zu experimentellen Positionen reicht. Ob konkrete Kunst, PopArt oder zeitgenössische Gesellschaftskritik: Jede Ausstellung wird sorgfältig konzipiert, um den Besucher:innen nicht nur ästhetische, sondern auch inhaltliche Impulse zu bieten. Die enge Verbindung zur Kunstszene und die langjährige Erfahrung machen die Galerie zu einem unverzichtbaren Anlaufpunkt für alle, die sich für die Entwicklung der modernen Kunst begeistern.

Wer sich für die Werke der Galerie Frank interessiert, sollte vorab Kontakt aufnehmen, da Besichtigungen nur nach Absprache möglich sind. Die Räume in der Schellingstraße bieten dabei einen intimen Rahmen, in dem die Kunst im Mittelpunkt steht – fernab von überfüllten Galerien, aber mit dem gleichen Anspruch an Qualität und Tiefgang. Die Galerie Frank bleibt damit ein Ort der Inspiration, an dem Tradition und Moderne auf fruchtbare Weise verschmelzen.

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