Galerie

FRÜHSTÜCKSBÜHNE

St.-Nicolai-Straße 7, 24360 Eckernförde

Highlights

  • Kunstatelier mit wechselnden Ausstellungen zeitgenössischer Künstler wie Carola Willbrand oder Markus Feuerstack.
  • Präsentiert experimentelle Werke: von ‚NOTENBILDER‘ (Gerald Eckert) bis ‚Klangeruptionen‘ (Erwin Stache).
  • Plattform für lokale und internationale Positionen – u.a. Marianne Tralau, Holger Späth oder Henrik Jacob.

Tipps

  • Die aktuelle Ausstellungskonzeption zeigt eine Vielfalt zeitgenössischer Kunst mit Fokus auf unterschiedliche Medien und künstlerische Ansätze.
  • Einige Ausstellungen thematisieren gesellschaftliche Reflexionen oder experimentelle Materialien, wie etwa in den Werken von Markus Feuerstack oder Henrik Jacob.
  • Die Präsentation von Carola Willbrand und Marianne Tralau bietet Einblicke in abstrakte Bildwelten und landschaftliche Motive mit reduzierter Farbpalette.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Frühstücksbühne Eckernförde – Kultur & Galerie

Die Frühstücksbühne in Eckernförde ist ein vielseitiges Kunstatelier und Ausstellungsort, der sich als lebendiger Begegnungsraum für kreative Projekte und künstlerische Positionen etabliert hat. Als offener Werkstattcharakter verbindet sie handwerkliche Praxis mit zeitgenössischer Kunst und lädt Besucher:innen ein, in die Arbeitswelten der Künstler:innen einzutauchen. Besonders bekannt ist die Galerie für ihre wechselnden Ausstellungen, die von experimentellen Malereien über skulpturale Objekte bis hin zu konzeptuellen Installationen reichen.

Ein zentraler Fokus liegt auf der Präsentation junger und etablierter Künstler:innen, die sich mit gesellschaftlichen, ökologischen oder ästhetischen Themen auseinandersetzen. So zeigte die Galerie unter anderem Werke von Carola Willbrand, deren Arbeiten oft poetische Fragestellungen aufgreifen, oder von Marianne Tralau, deren Ausstellung „Wiese“ Naturbezug und abstrakte Bildsprache verbindet. Auch Markus Feuerstack und Gerald Eckert präsentierten hier ihre Ansätze – der eine mit „Zeitgenossen aufgehangen“, der andere mit den „Notenbildern“, die Musik und visuelle Kunst verschmelzen.

Neben klassischen Ausstellungen bietet die Frühstücksbühne auch interdisziplinäre Formate, die Kunst mit Alltagskultur verknüpfen. So widmete sich Henrik Jacob in „Neuekatastrophen“ kritischen Themen, während Holger Späth mit „Späthlese“ eine Reflexion über Vergänglichkeit und Ernte vorlegte. Besonders bemerkenswert sind die Ausstellungen mit klanglichen oder performativen Elementen, wie die „Klangeruptionen“ von Erwin Stache, die den Raum als akustisches Erlebnis transformierten. Auch Karin Wieckhorst und Marc Met setzten mit ihren Arbeiten auf narrative und atmosphärische Bildwelten.

Die Frühstücksbühne versteht sich nicht nur als Ausstellungsort, sondern auch als Werkstatt, in der Künstler:innen direkt mit dem Publikum ins Gespräch kommen. Die Ausstellungen sind oft von einer lockeren, dialogischen Atmosphäre geprägt, die Neugier weckt und zum Verweilen einlädt. Ob als Inspiration für Kunstinteressierte oder als Entdeckung neuer Perspektiven – die Galerie bietet eine einzigartige Mischung aus Handwerk, Experiment und zeitgenössischer Ästhetik, die Eckernförde als kulturellen Hotspot bereichert.

Besonders die Zusammenarbeit mit lokalen und überregionalen Künstler:innen schafft eine lebendige Verbindung zwischen urbaner Kunstszene und der maritimen Atmosphäre der Ostsee-Stadt. Die Frühstücksbühne bleibt damit ein Ort der Begegnung, an dem Kunst nicht nur betrachtet, sondern auch erlebt und diskutiert wird – ein unverzichtbarer Teil des kulturellen Lebens in Eckernförde.

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