Gedenkstätte Wehnen
Highlights
- Die Gedenkstätte Wehnen erinnert an die Opfer der oldenburgischen NS-Krankenmorde.
- Die Einrichtung wurde im Jahr 2004 von Angehörigen eröffnet.
- Im Zentrum der Arbeit steht heute die historisch-politische Bildung.
Tipps
- Ein Audioguide bietet ergänzende Informationen und Hintergründe zur Dauerausstellung.
- Öffentliche Führungen finden an ausgewählten Terminen statt.
Eigenschaften
Kulturdenkmal Gedenkstätte Wehnen in Bad Zwischenahn
Die Gedenkstätte Wehnen in Bad Zwischenahn ist eine bedeutende Mahn- und Gedenkstätte, die sich der Aufarbeitung einer dunklen geschichtlichen Epoche widmet. Sie wurde von Angehörigen ins Leben gerufen und eröffnet, um einen würdigen Ort der Erinnerung an die Opfer der oldenburgischen NS-Krankenmorde zu schaffen.
Im Zentrum der heutigen Arbeit der Gedenkstätte steht die historisch-politische Bildung. Ziel ist es, die Besucher über die vergangenen Verbrechen zu informieren und das Bewusstsein für die Menschenrechte zu schärfen. Die Dauerausstellung bietet einen tiefen Einblick in die Ereignisse und die Schicksale der Betroffenen, wobei auch das Werk von Ingo Harms mit dem Titel „Wat mööt wir hier smachten…“ eine Rolle spielt.
Um den Besuchern eine umfassende Vermittlung der Inhalte zu ermöglichen, steht ein neu entwickelter Audioguide zur Verfügung. Diese Audioführung bietet ergänzende Informationen, Hintergründe und Gedanken zur Dauerausstellung, sodass die Besucher die Gedenkstätte in ihrem eigenen Tempo erkunden und die komplexen Zusammenhänge besser verstehen können.
Neben dem individuellen Besuch gibt es regelmäßige öffentliche Führungen, die an verschiedenen Terminen im Jahr angeboten werden, wie beispielsweise im Juni, Juli und August. Diese geführten Rundgänge ermöglichen eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Geschichte des Ortes unter fachkundiger Anleitung.
Mit einer Google-Bewertung von 4,40 von 5 Sternen bei 21 Rezensionen wird die Gedenkstätte Wehnen von den Besuchern als ein wichtiger und respektvoller Ort des Gedenkens geschätzt. Sie ist ein wesentlicher Anlaufpunkt für all jene, die sich im Rahmen eines kulturellen Ausflugs mit der regionalen Geschichte und der Mahnung gegen Gewalt und Diskriminierung befassen möchten.