Stauferstele Speyer
Highlights
- Die Stauferstele in Speyer wurde am 2. Juni 2018 enthüllt und steht nördlich vom Dom bei der Afra-Kapelle.
- Sie erinnert an die historische Bedeutung der Staufer in Speyer, wo mehr als 60 Aufenthalte und Hoftage nachgewiesen sind.
- Gestiftet wurde die Stele von Luise Layher zu Ehren ihrer Eltern, Eberhard und Margot Layher.
Tipps
- Die Stauferstele befindet sich im nördlichen oberen Domgarten in Höhe der Afra-Kapelle.
- Die Stele informiert über sechsundsechzig staufische Aufenthalte in Speyer, darunter Hoftage und Grabstätten.
- Die Inschriften und Wappen auf der Stele verweisen auf wichtige staufische Persönlichkeiten und Ereignisse.
Eigenschaften
Über Stauferstele Speyer
Die Stauferstele Speyer ist eine historische Gedenkstätte in der Stadt Speyer im Bundesland Baden-Württemberg. Sie erinnert an die bedeutende Rolle, die Speyer während der Stauferherrschaft spielte. Die Stele wurde am 2. Juni 2018 eingeweiht und steht nördlich des Speyerer Doms in der Nähe der Afra-Kapelle. Sie ist Teil eines Netzwerks von insgesamt 39 Stauferstelen, die seit dem Jahr 2000 an verschiedenen Orten errichtet wurden, hauptsächlich in Baden-Württemberg und angrenzenden Regionen.
Die Stele informiert in kurzer und präziser Form über wichtige Ereignisse und Persönlichkeiten der Stauferzeit. Dazu gehören unter anderem die Bestattung von Agnes von Schwaben, Tochter von Kaiser Friedrich I. Barbarossa, sowie die Überreichung der Esslinger Pfarrkirche durch Friedrich II. an das Domkapitel. Auch Bischof Konrad von Scharfenberg, der nach dem Tod von König Philipp von Schwaben die Reichsinsignien auf der Burg Trifels verwahrte, wird erwähnt. Die Stiftung der Stele erfolgte durch Luise Layher zu Ehren ihrer Eltern.
Die Darstellung auf der Stele verweist auf die enge Verbindung zwischen der Stadt Speyer und der Stauferdynastie. Mehr als sechzig urkundlich belegte Aufenthalte und Hoftage staufischer Herrscher in der Stadt unterstreichen diese Bedeutung. Eines der geschichtsträchtigsten Ereignisse war die Predigt Bernhards von Clairvaux im Jahr 1146, die zur Teilnahme am Zweiten Kreuzzug führte. Der Speyerer Dom selbst, 1061 geweiht und seit 1981 UNESCO-Weltkulturerbe, diente als Grablege mehrerer Herrscher aus dem Hause der Staufer sowie späterer Dynastien.
Die Stauferstele Speyer ist damit ein kulturhistorischer Anhaltspunkt, der den Besucher in die mittelalterliche Geschichte der Region einführt. Die klare Gestaltung und die fundierten Informationen machen sie zu einem informativen Ort für Interessierte der regionalen und deutschen Geschichte. Mit einem Bewertungsdurchschnitt von 4,3 von 5 Sternen bei 13 Bewertungen wird die gelungene Umsetzung der Gedenkstätte gewürdigt.