Hollerhaus Irschenhausen
Highlights
- Seit über 100 Jahren beherbergt das Hollerhaus in Irschenhausen Künstler wie Maler, Schriftsteller und Musiker.
- Das 600 Jahre alte Hollerhaus liegt über dem Isartal und war Inspirationsort für Künstler wie Rainer Maria Rilke.
- Historische Fotografien zeigen das Hollerhaus und Irschenhausen seit dem frühen 20. Jahrhundert.
Tipps
- Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen barrierefreien Zugang zu den Ausstellungsräumen und dem Innenbereich des Hollerhauses.
- Historische Fotografien geben Einblicke in das Leben und die Entwicklung des Isartals sowie des Ortes Irschenhausen über die letzten Jahrhunderte.
- Die Dauerausstellung zeigt die Verbindung des Hollerhauses mit bedeutenden Künstlern und deren kreativer Tätigkeit seit dem frühen 20. Jahrhundert.
Eigenschaften
Kultur & Galerie in Hollerhaus Irschenhausen (Icking)
Das Hollerhaus Irschenhausen in Icking ist ein kulturelles Juwel mit einer fast 600-jährigen Geschichte, das seit über einem Jahrhundert als inspirierender Ort für Künstler aller Sparten dient. Ursprünglich als Bauernhaus über dem malerischen Isartal errichtet, entwickelte es sich zu einem lebendigen Treffpunkt für Maler, Schriftsteller, Schauspieler und Musiker. Besonders das Künstlerehepaar Clara und Walter Porges prägte den Ort nachhaltig – sie nutzten die einzigartige Atmosphäre Irschenhausens als Rückzugsort und Schauplatz kreativer Entfaltungen.
Das Hollerhaus vereint historische Authentizität mit zeitgenössischer Kultur. In seinen Räumen finden regelmäßig Lesungen, Ausstellungen und Konzerte statt, die das kulturelle Leben im Isartal bereichern. Die Architektur des Hauses spiegelt seinen Ursprung wider: Ursprünglich als Bauernhof konzipiert, wurde es im Laufe der Zeit zu einem Ort, der Künstler aus aller Welt anzieht. Die malerische Lage über dem Tal bietet dabei eine stille Kulisse, die die Kreativität fördert.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung von Kunst und regionaler Geschichte. Das Haus bewahrt nicht nur künstlerische Werke, sondern auch historische Fotografien und Dokumente, die Einblicke in das Leben im Isartal vor über einem Jahrhundert gewähren. Dazu zählen etwa Werke wie „Die Bauernfürstin“ von Hanns Hunkele, ergänzt durch Anmerkungen von Annemarie Hartwig und Lia Schneider-Stöckl. Diese Kombination aus Kunst und lokaler Tradition macht das Hollerhaus zu einem einzigartigen Erlebnis.
Das Hollerhaus Irschenhausen ist barrierefrei zugänglich und richtet sich an ein breites Publikum – von Kunstliebhabern bis zu Geschichtsinteressierten. Ob als Ort der Inspiration, zum Verweilen oder als kulturelle Begegnungsstätte: Hier verschmelzen Tradition und Moderne zu einem besonderen Erlebnis. Die Nähe zu anderen kulturellen Schätzen im Isartal, wie etwa den historischen Orten in der Umgebung, rundet den Besuch ab und lädt zum Verweilen ein.
Mit seiner offenen Atmosphäre und dem Engagement für zeitgenössische und historische Kunst bleibt das Hollerhaus ein unverzichtbarer kultureller Anker im Herzen Irschenhausens. Es zeigt, wie ein Ort durch die Hände von Künstlern zu einem lebendigen Stück Kulturgeschichte wird – und weiterhin bleibt.