Naturschutzgebiet Erweiterungsflächen Vogelmoor
Highlights
- Seit 2007 steht das Gebiet unter Naturschutz und dient als Lebensraum für Kiebitz, Bekassine und Braunkehlchen.
- Im Schutzgebiet kommen seltene Pflanzen wie Lungenenzian und Blutwurz vor, die von speziellen Schmetterlingsarten genutzt werden.
Tipps
- Das Naturschutzgebiet ist größtenteils als Feuchtgebiet ausgeprägt, geeignete Schutzkleidung und festes Schuhwerk werden empfohlen.
- Eintritt ist frei, jedoch sollte man sich an die Wege halten, um die empfindliche Moorvegetation nicht zu schädigen.
- Da das Gebiet nur über begrenzte Wege erschlossen ist, lohnt es sich, eine Karte vor Ort zu entnehmen oder mitzubringen.
Eigenschaften
Ausflug ins Naturschutzgebiet Erweiterungsflächen Vogelmoor in Ehra-Lessien
Das Naturschutzgebiet „Erweiterungsflächen Vogelmoor“ liegt im niedersächsischen Ehra-Lessien und erstreckt sich südwestlich von Ehra und nordwestlich von Barwedel. Es handelt sich um ein rund 156 Hektar großes Schutzgebiet, das seit einem unbekannten Jahr unter Naturschutz steht. Großflächig gehört es auch zum FFH-Gebiet „Vogelmoor“ und grenzt im Süden direkt an das gleichnamige Naturschutzgebiet an. Zuständig für den Schutz ist der Landkreis Gifhorn. Das Gelände des Naturschutzgebiets befindet sich in einer Talniederung einer Grundmoräne und zählt zu den degenerierten Moorgebieten. Geprägt wird die Landschaft von weiten Grünländern, die zum Teil extensiv genutzt oder brachliegend sind. Hier und da finden sich Moorwälder, Feuchtgebüsche, Sümpfe und ein Übergangsmoor mit Wollgrasbeständen. Auf Borstgrasrasen wachsen seltene Pflanzenarten wie Blutwurz, Sparrige Binse, Blaues Pfeifengras sowie Besen- und Glockenheide. Auch der Englische Ginster, das Waldläusekraut und der seltene Lungenenzian sind hier noch anzutreffen – eine wichtige Nahrungsquelle für die Raupen des Kleinen Moorbläulings. Die Feuchtwiesen bieten Lebensraum für typische Moorvögel wie Kiebitz, Bekassine und Braunkehlchen. Auch entlang der Gräben im Gebiet siedeln sich seltene Arten an, darunter das Froschkraut. Im Randbereich des Schutzgebiets dominieren Birken-Kiefern-Wälder und Erlenwälder. Vereinzelt gibt es bruchwaldartige Moorwaldstrukturen sowie verschiedene Moorstadien. Der Bullergraben durchzieht das Areal und leitet das Wasser zur Kleinen Aller ab. Umgeben wird das Naturschutzgebiet vor allem von weiteren Grünländern und Wäldern, stellenweise grenzen auch Ackerflächen an. Ein besonderer Aspekt der räumlichen Lage könnte die Nähe zu geplanten Verkehrsprojekten sein. Das Naturschutzgebiet „Erweiterungsflächen Vogelmoor“ lädt Naturliebhaber und Beobachter zu Fuß oder mit dem Rad ein, die Vielfalt der Moorlandschaft zu erkunden. Besucher erfahren hier etwas über die Besonderheiten von Feuchtbiotopen, seltene Pflanzenwelt und die Lebensräume typischer Moorvögel – ein lohnendes Ausflugsziel für alle, die die unberührte Natur inmitten der niedersächsischen Landschaft entdecken möchten.
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Häufige Fragen zu Naturschutzgebiet Erweiterungsflächen Vogelmoor
Wo befinden sich die Erweiterungsflächen Vogelmoor?
Quelle: wikipedia
Wie groß ist das Naturschutzgebiet Erweiterungsflächen Vogelmoor?
Quelle: wikipedia
Welche Tier- und Pflanzenarten leben im Vogelmoor?
Quelle: wikipedia
Seit wann ist das Gebiet unter Naturschutz gestellt?
Quelle: wikipedia