St. Martin
Highlights
- Die Pfarrkirche St. Martin in Eichendorf ist ein Baudenkmal mit spätgotischem Chor und barockem Hochaltar.
- Das Kirchengebäude wurde 1466 geweiht und erhielt 1955/56 ein neues Langhaus im Westen.
- Die Kirche beherbergt drei Glocken, darunter zwei aus dem Jahr 1949, und einen spätgotischen Taufstein aus dem 15. Jahrhundert.
Tipps
- Der Hochaltar im Rokoko-Stil mit der Mantelteilung des heiligen Martin sowie die barocken Seitenaltäre sind kunsthistorisch bemerkenswert und laden zur Besichtigung ein.
- Interessierte können sich über aktuelle Gottesdienste und Veranstaltungen des Pfarrverbandes Eichendorf informieren, um den Besuch zeitlich auf kirchliche Aktivitäten abzustimmen.
Eigenschaften
Ausflug Kultur Sakral St. Martin Eichendorf
Die Pfarrkirche St. Martin in Eichendorf ist ein bedeutendes sakrals Kulturdenkmal im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau. Die römisch-katholische Kirche gehört zum Dekanat Pfarrkirchen im Bistum Passau und zählt seit 1987 offiziell zu den geschützten Baudenkmälern. Das Gotteshaus vereint Bauelemente unterschiedlicher Epochen und zeugt von einer langen Bau- und Gestaltungstradition, die vom Spätgotischen bis ins Barock und Rokoko reicht.
Der älteste Teil des Kirchengebäudes ist der dreijochige, dreiseitig geschlossene Chor, der 1466 geweiht wurde. An ihn schließt sich der Chorflankenturm an der Südseite an, dessen untere Geschosse aus dem 15. Jahrhundert stammen. Im 18. Jahrhundert erhielt der Turm ein achteckiges Obergeschoss mit Welscher Haube. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Langhaus der Kirche in den Jahren 1955/56 erweitert und besteht heute aus fünf Jochen, die von einer Flachdecke überspannt werden. Diese schlichte, dennoch harmonische Baustruktur verleiht dem Innenraum eine besondere Ruhe und Ehrfurcht gebietende Atmosphäre.
Die Ausstattung der Kirche ist geprägt von barocken und rokoko-geprägten Elementen. Der Hochaltar, um die Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet, zeigt im Altarblatt eine Kopie eines Gemäldes von Anton Sandner, das die Mantelteilung des heiligen Martin mit einem Bettler darstellt. Der Tabernakel mit dem Lamm Gottes wurde 1928 vom Münchner Bildhauer Frey gefertigt. Die beiden Seitenaltäre sind noch älter und entstanden um 1720. Sie zeigen den heiligen Antonius von Padua sowie den heiligen Sebastian. Besonders bemerkenswert ist der von Wolf Hirtreiter 1974 gestaltete Zelebrationsaltar aus Rotmarmor und Bronze. Im Zuge der Innenrenovierung 2015 wurde zudem der spätgotische Taufstein aus Granit in die Mitte des Kirchenschiffs verlegt und eine moderne Sebastianikapelle mit Glasfassade unter der Empore eingerichtet.
Die Kirche verfügt über ein dreistimmiges Geläut. Die beiden größeren Glocken wurden 1949 von Anton Gugg aus Straubing gegossen, während die kleinste Glocke aus dem Jahr 1928 von Karl Hamm in Regensburg stammt. Die Klangfülle der Glocken begleitet seit Jahrzehnten die Gläubigen bei Gottesdiensten und Feierlichkeiten. Die Pfarrkirche St. Martin bleibt nicht nur ein Ort der Andacht, sondern auch ein kultureller Anziehungspunkt, der durch regelmäßige Konzerte, Wallfahrten und Gemeindeveranstaltungen zum lebendigen Zentrum des geistlichen Lebens in Eichendorf wird.
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Häufige Fragen zu St. Martin
Wann wurde die Kirche St. Martin in Eichendorf erbaut?
Quelle: wikipedia
Welche besonderen Kunstwerke befinden sich in der Kirche St. Martin?
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Zu welchem Bistum gehört die Pfarrkirche St. Martin in Eichendorf?
Quelle: wikipedia
Wann finden Gottesdienste in der Pfarrkirche St. Martin statt?
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