Kirche/Kloster

Auferstehungskirche Alten Eichen

Wördemanns Weg 19, 22527 Eimsbüttel

Highlights

  • Die Auferstehungskirche Alten Eichen entstand 1892 als Teil der evangelischen Diakonissenanstalt, gegründet 1867 als gemeinnützige Stiftung.
  • 1892 erbaut, symbolisiert der Name ‚Alten Eichen‘ die Verbindung zur Auferstehung Jesu und den christlichen Dienst (griech. ‚Diakonie‘).
  • Seit 2011 verfügt die Einrichtung über eine ‚Mutterhaus-Kapelle‘ als Raum der Stille, integriert in das historische Diakonissen-Mutterhaus.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt in die Kirche.
  • Ein rollstuhlgerechter Parkplatz steht in unmittelbarer Nähe der Auferstehungskirche zur Verfügung.
  • Die Mutterhaus-Kapelle bietet als ‚Raum der Stille‘ eine ruhige Atmosphäre für individuelle Andachten oder Besinnung.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Auferstehungskirche Alten Eichen – Sakrale Kultur in Eimsbüttel

Die Auferstehungskirche Alten Eichen in Eimsbüttel ist ein bedeutendes sakrales Bauwerk mit tiefen historischen Wurzeln in der Diakonie. Ursprünglich als Teil der 1867 gegründeten Diakonissenanstalt Alten Eichen entstanden, verkörpert die Kirche die Tradition evangelischer Nächstenliebe und Fürsorge. Die Stiftung wurde von einem Pastor und Bürgern der damaligen selbstständigen Stadt Altona ins Leben gerufen und umfasste ab 1875 nicht nur die Kirche, sondern auch ein Pastorat, ein Mutterhaus sowie ein Krankenhaus. Diese Einrichtungen dienten der Versorgung und Betreuung von Kranken und Bedürftigen – ein zentrales Anliegen der Diakonie, das bis heute prägt.

Der Name „Alten Eichen“ geht auf die Gründungszeit zurück und spiegelt die Verbindung zur Natur und zum Dienst am Nächsten wider. Besonders im Jahr 2011 wurde die Mutterhaus-Kapelle, auch als „Raum der Stille“ bekannt, eingeweiht. Dieser Ort der Besinnung bietet heute eine Atmosphäre der Ruhe und Andacht innerhalb des historischen Geländes. Die Kirche selbst steht dabei als Symbol für die Auferstehung Christi – ein zentrales Motiv, das sich in der Namensgebung und der spirituellen Ausrichtung widerspiegelt.

Seit 2024 ist die Diakonissenanstalt Alten Eichen Teil einer größeren Kooperation: Die Pflegediakonie Alten Eichen entstand durch die Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein und der Diakonie. Diese Partnerschaft stärkt die Verbindung zwischen evangelischer Tradition und moderner Pflegearbeit. Das Gelände beherbergt zudem das 2011 gegründete Klinikum, das aus der Fusion des ehemaligen Krankenhauses mit anderen evangelischen Einrichtungen hervorging. Das Wort „Diakonie“ selbst leitet sich vom Griechischen ab und bedeutet „Dienst“ – ein Grundprinzip, das bis heute die Arbeit vor Ort prägt.

Die Auferstehungskirche Alten Eichen ist somit nicht nur ein Ort des Glaubens, sondern auch ein lebendiges Zeugnis der diakonischen Tradition in Hamburg. Die Kombination aus historischer Architektur, spiritueller Tiefe und sozialem Engagement macht sie zu einem besonderen Besuchsziel für Kultur- und Sakralinteressierte. Der Raum der Stille sowie die Verbindung zur Pflegediakonie zeigen zudem, wie sich christliche Werte in der Gegenwart weiterentwickeln.

Besucher können hier nicht nur die Geschichte der Diakonie erleben, sondern auch die Verbindung von Andacht und sozialem Einsatz nachvollziehen. Die Kirche und ihre Umgebung bieten eine einzigartige Mischung aus sakraler Atmosphäre und moderner diakonischer Arbeit – ein Ort, der zum Innehalten und Reflektieren einlädt.

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