Museum

Carl Philipp Emanuel Bach Museum

Peterstraße 29-39, 20355 Hamburg

Highlights

  • Das Museum zeigt Exponate zu Carl Philipp Emanuel Bach und barocker Musik mit Fokus auf Opernmodelle und Künstlerporträts wie Johann Adolph Hasse.
  • Rollstuhlgerechter Zugang und WC ermöglichen barrierefreien Besuch des historischen Musikmuseums in zentraler Lage Hamburgs.
  • Aktuelle Sonderausstellungen präsentieren zeitgenössische Komponist:innen sowie die berühmte Künstlerehe Hasse-Bordoni mit Originaldokumenten.

Tipps

  • Der Besuch des Museums ermöglicht Einblicke in die Verbindung zwischen Carl Philipp Emanuel Bach und zeitgenössischen Komponisten wie Johann Adolph Hasse durch Sonderausstellungen.
  • Ein barrierefreier Zugang sowie ein rollstuhlgerechtes WC stehen für alle Besucher zur Verfügung, um den Aufenthalt zu erleichtern.
  • Die Ausstellung zeigt anhand eines funktionsfähigen Modells die technische und künstlerische Ausgestaltung barocker Opernproduktionen.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Museum Hamburg: Bach-Museum Carl Philipp Emanuel

Das Carl Philipp Emanuel Bach Museum in Hamburg ist ein faszinierendes kulturelles Juwel, das dem bedeutendsten Sohn Johann Sebastian Bachs gewidmet ist. Jahrhunderts. Das Museum bietet einen tiefen Einblick in sein Leben, sein Schaffen und den kulturellen Kontext seiner Zeit – direkt in der Hansestadt, die er zeitweise als Hofkapellmeister am Hofe des Herzogs von Sachsen-Gotha-Altenburg prägte.

Besonders reizvoll ist die Verbindung des Museums zu weiteren prägenden Figuren der barocken Musikszene. Eine aktuelle Sonderausstellung widmet sich etwa der „furiösen Künstlerehe“ zwischen Johann Adolph Hasse und der berühmten Sängerin Faustina Bordoni. Anhand von Originaldokumenten, einem funktionsfähigen Opernmodell und historischen Reisenachweisen wird die leidenschaftliche, aber auch konfliktreiche Beziehung zwischen den beiden Stars der Opernbühne lebendig. Die Ausstellung zeigt, wie Hasse und Bordoni nicht nur künstlerisch, sondern auch gesellschaftlich die Musikwelt des Barock mitgestalteten – ein inspirierendes Beispiel für die Dynamik der Epoche.

Wer sich für die Nachwirkungen der barocken Musik in Hamburg interessiert, findet im Museum auch Spuren von Johannes Brahms. Obwohl sein Geburtshaus heute nicht mehr existiert, dokumentiert die Ausstellung in der Nähe Stationen aus Brahms’ Leben durch Musikalien, Briefe und persönliche Gegenstände. Die Präsentation veranschaulicht, wie die musikalische Tradition des 18. Jahrhunderts in der folgenden Generation weiterwirken konnte – ein direkter Bezug zu Hamburgs reicher Musikgeschichte. Das historische Gebäude der Brahms-Ausstellung verlangt jedoch Trittsicherheit, da es über eine steile Treppe ohne Aufzug verfügt.

Das Carl Philipp Emanuel Bach Museum besticht durch seine barrierefreie Gestaltung: Der Eingang ist rollstuhlgerecht, und auch die Toiletten sind für Besucher:innen mit Mobilitätseinschränkungen zugänglich. Die Ausstellungen können eigenständig erkundet werden, doch für Gruppen bietet das Museum thematische Führungen an, die vertiefende Einblicke in Bachs Werk oder die Porträts anderer Komponist:innen ermöglichen. Besonders aktuell werden auch zeitgenössische Hamburger Künstler:innen in Sonderausstellungen präsentiert – ein Brückenschlag zwischen historischer Musik und moderner Kreativität.

Mit seiner Mischung aus historischer Tiefe, interaktiven Elementen und Bezug zu anderen Musiklegenden ist das Museum ein Muss für alle, die sich für die Entwicklung der klassischen Musik und Hamburgs kulturelles Erbe begeistern. Ob als Teil einer Stadtbesichtigung oder als vertiefende Reise in die Welt des Empfindsamen Stils – das Carl Philipp Emanuel Bach Museum verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf einzigartige Weise.

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