Gallerie Kammer Rieck
Tipps
- Besucher sollten die aktuelle Ausstellung AMP von Burlina Morshed sehen, die eine neue Leuchte in drei Farbvarianten zeigt.
- Die Arbeiten von Michel Büchsenmann und Thilo Brendel beschäftigen sich mit Fragen der Malerei und deren Verhältnis zu Form, Material und Kontext.
- Grace Prince entwickelte vor Ort aus dem Studium eines Cesca-Stuhls eine neue Form, die sich auf den Raum der Galerie bezieht.
Eigenschaften
Über Gallerie Kammer Rieck
Die Gallerie Kammer Rieck befindet sich im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel und ist eine Plattform für zeitgenössische Kunst mit einem Fokus auf experimentelle und interdisziplinäre Positionen. Die Galerie präsentiert regelmäßig wechselnde Ausstellungen, die Arbeiten nationaler und internationaler Künstlerinnen und Künstler zeigen. Die Programmrichtung umfasst verschiedene Medien, darunter Malerei, Skulptur, Design und Installation.
In aktuellen und vergangenen Ausstellungen werden sowohl etablierte als auch emergierende künstlerische Stimmen präsentiert. Zu den gezeigten Arbeiten zählen etwa streifenförmige Gemälde, die sich mit Fragen der Malerei und deren ökonomischer Struktur auseinandersetzen, als auch funktionale Objekte wie Lampen, die industrielle und handwerkliche Herstellungsprozesse verbinden. Auch Entwürfe und Prototypen, wie beispielsweise eine Weiterentwicklung des berühmten Cesca-Stuhls, finden in Ausstellungen ihren Raum. Dabei stehen oft die Materialität und die Herstellung im Zentrum der künstlerischen Auseinandersetzung.
Weitere Schwerpunkte der Gallerie liegen auf der Verbindung von Kunst und Design. In Zusammenarbeit mit Designerinnen und Designern entstehen funktionale Arbeiten, die sowohl als eigenständige Skulptur als auch im Gebrauch verstanden werden können. Lichtskulpturen, die als Leuchten fungieren, oder Möbelentwürfe, die traditionelle Formen neu interpretieren, verdeutlichen den interdisziplinären Ansatz der Ausstellungspraxis. Die gezeigten Arbeiten reflektieren häufig technische oder produktionsbedingte Aspekte und integrieren diese in ihre ästhetische Form.
Die Gallerie fungiert nicht nur als Ausstellungsraum, sondern auch als Ort des künstlerischen Austauschs und der Zusammenarbeit. Projekte entstehen oft im direkten Dialog zwischen Künstlerinnen, Designerinnen und der Galerie. Diese kollaborativen Prozesse münden in Ausstellungen, die sowohl konzeptionell als auch formal überzeugen. Die Präsentationen sind sorgfältig konzipiert und richten sich nach den spezifischen Anforderungen der gezeigten Arbeiten.