Aussichtspunkt

Hohes Wäldchen II

53809 Ruppichteroth

Highlights

  • Das Naturschutzgebiet Hohes Wäldchen II liegt in Waldbröl im Oberbergischen Kreis und umfasst 1,1 Hektar.
  • Es schützt unter anderem eine seltene Calluna-Zwergstrauchheide und lebensraumtypische Arten wie den Adlerfarn.
  • Das Gebiet wird durch eine Erschließungsstraße in zwei Teile getrennt, wobei der westliche Bereich von Heideflächen dominiert wird.

Tipps

  • Bei klarem Wetter bietet sich ein beeindruckender Blick auf die Rückseite des Siebengebirges mit alpenähnlichem Flair.
  • Der westliche Teil des Gebiets besteht aus einer seltenen Calluna-Zwergstrauchheide, die ein bis zweimal jährlich durch Wanderschafe beweidet wird.
  • Im östlichen Bereich dominieren Fichtenmischwald sowie Brachflächen – ideal für ruhige Naturbeobachtungen.

Eigenschaften

Outdoor Aktiv Ganzjährig

Über Hohes Wäldchen II

Das Hohes Wäldchen II ist ein im Naturschutz stehendes Gebiet im nordrhein-westfälischen Ruppichteroth, gelegen im Rhein-Sieg-Kreis. Es zählt zu den Naturschutzgebieten, die zur Erhaltung sensibler Biotopstrukturen ausgewiesen wurden. Obwohl sich der größte Teil des zusammenhängenden Naturraums Hohes Wäldchen über die Kreisgrenze in den Oberbergischen Kreis erstreckt, liegt dieser Abschnitt im südlichen Teil des Höhenzugs Nutscheid direkt in Ruppichteroth. Die Fläche des Gebiets umfasst etwa einen Hektar und wird durch eine Erschließungsstraße in zwei Hauptbereiche unterteilt.

Der östliche Teil des Gebiets ist von einem Fichtenmischwald mit Beimengungen aus Eiche und Birke geprägt, während der westliche Bereich vorwiegend aus einer Calluna-Zwergstrauchheide besteht. Diese Heideflächen sind kulturhistorisch bedeutsam und bieten Lebensraum für seltene Pflanzenarten. Ergänzend finden sich Gebüsche mit Hängebirke und Brombeere sowie brachgefallenes Grünland am Rand. Die Heide wird gezielt durch eine Wanderschafherde beweidet, um ihre offene Struktur langfristig zu erhalten und den Bestand gefährdeter Arten zu fördern.

Das Gelände gewährt aufgrund seiner Höhenlage einen weiten Blick über die umliegende Landschaft. Besonders bei klaren Wetterverhältnissen erstreckt sich die Sicht bis zum Siebengebirge und darüber hinaus. Die Aussicht wird von Besuchenden als beeindruckend beschrieben, mit einem Panorama, das an alpine Weitläufigkeit erinnert. Mehrere Sitzgelegenheiten laden dazu ein, die Ruhe und Weite des Ortes wahrzunehmen. Einige Gäste betonen den abgeschiedenen Charakter des Ortes und sehen ihn als Rückzugsort mit besonderer Stimmung.

Das Naturschutzgebiet Hohes Wäldchen II ist Teil eines größeren Landschaftsschutzkonzeptes und trägt zur Erhaltung gefährdeter Tier- und Pflanzenarten bei. Zu den im Gebiet vorkommenden Arten zählen unter anderem Adlerfarn, Sand-Birke, Rote Straussgräser sowie verschiedene Heidepflanzen. Auch Tierarten profitieren von der strukturreichen Offenlandbiotopkulisse. Die Schutzmaßnahmen zielen darauf ab, die Vielfalt dieser Lebensräume langfristig zu bewahren.

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