Theater- und Konzertkasse Bonn
Highlights
- Rollstuhlgerechtes WC und barocke Eleganz: Die Theater- und Konzertkasse Bonn verbindet klassische Kultur mit moderner Zugänglichkeit.
- Seit 1826 prägt das Theater am Rhein Bonns künstlerisches Erbe – von Uraufführungen bis zu historischen Inszenierungen wie *Die Entführung aus dem Serail*.
- Führungen hinter die Bühne, Uraufführungen und Chorbildung: Das Haus setzt auf Vermittlung und Teilhabe für alle Altersgruppen.
Tipps
- Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen barrierefreien Besuch des Gebäudes und der Aufführungsräume.
- Ein rollstuhlgerechtes WC steht für Besucherinnen und Besucher zur Verfügung, um den Aufenthalt komfortabel zu gestalten.
- Hinter den Kulissen-Führungen bieten Einblicke in technische Abläufe und die Organisation von Theater- und Opernproduktionen.
Eigenschaften
Kultur-Theater Bonn: Tickets & Termine
Ihr Ursprung reicht bis ins Jahr 1826 zurück, als Bonner Bürger auf eigene Initiative das erste Schauspielhaus der Stadt errichteten – ein Zeichen für die musische und künstlerische Bildung der Bürger. Seitdem hat sich das Haus zu einem der bedeutendsten Theaterstandorte Nordrhein-Westfalens entwickelt, das mit einem vielfältigen Programm von Klassikern über Uraufführungen bis hin zu zeitgenössischen Inszenierungen begeistert.
Das Gebäude selbst vereint historische Eleganz mit moderner Architektur. Besonders prägend sind die künstlerischen Beiträge der Gruppe ZERO, die in den 1960er-Jahren mit Werken wie dem Wandbild *„Der Rhein“* im ehemaligen Raucherfoyer (heute Bar 65) oder den Bodenreliefs von Erich Hauser im Stadtraum die Ästhetik des Hauses mitgestalteten. Auch die gruppe konkret, gegründet 1981 in Bonn, hinterließ mit Ausstellungen im Opernhaus Spuren – etwa als Ort für experimentelle Kunst und Bürgerbeteiligung. Trotz sanierungsbedürftiger Bereiche bleibt das Haus ein lebendiger Raum, der sich kontinuierlich weiterentwickelt.
Das Programm der Theater- und Konzertkasse Bonn ist so vielfältig wie die Stadt selbst. Von barocken Meisterwerken wie Händels *„Alcina“* mit exklusiven Specials bis zu politischen Uraufführungen wie *„Archetopia“* oder der Oper *„Columbus“* von Werner Egk spannt sich der Bogen. Besonders hervorgehoben wird die erfolgreiche Spielzeit mit einem Fokus auf Teilhabe und kultureller Bildung. Führungen hinter die Kulissen, Probenbesuche und das Engagement des Kinder- und Jugendchors – seit 1992 ein fester Bestandteil des Hauses – zeigen das Theater als Ort der Vermittlung und des Austauschs.
Mit einer Intendanz, die seit 1951 die künstlerische Leitung prägt, und einem Opernchor, der seit 1935 das kulturelle Leben bereichert, steht das Haus für Kontinuität und Innovation. Die Theater- und Konzertkasse Bonn lädt damit nicht nur zum Genuss klassischer Kunst, sondern auch zum Mitdenken und Mitgestalten ein – ein Versprechen, das die Stadt seit jeher an ihre Bürger richtet.