Forstrundwanderweg;Station 12 - Abzweig Stollental: Holz im Bergbau und zur Verhüttung
Highlights
- Holz im Bergbau: Stempelstelle 39 am Abzweig Stollental.
- Tagebau Felswerke zeigt Bergbauverhüttung mit Holz.
- Elbingerode: Station 12 des Forstrundwanderwegs.
Tipps
- Direkt am Abzweig Stollental befindet sich eine informative Tafel zur Nutzung von Holz im Bergbau und zur Verhüttung.
- Ein kurzer Spaziergang führt zu einem beeindruckenden Ausblick auf den Tagebau mit seinen Förderanlagen.
- Die Stelle eignet sich gut für einen kurzen Halt, um Stempel der Harzer Wandernadel zu sammeln und sich über Geologie zu informieren.
Eigenschaften
Über Forstrundwanderweg;Station 12 - Abzweig Stollental: Holz im Bergbau und zur Verhüttung
Die Station 12 des Forstrundwanderwegs in Elbingerode, gelegen im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt, führt am Abzweig ins Stollental vorbei und widmet sich dem Thema „Holz im Bergbau und zur Verhüttung“. An dieser Stelle erhalten Besucher Einblicke in die historische Nutzung von Holzressourcen im Zuge bergbaulicher Tätigkeiten sowie bei der Metallverhüttung in der Region. Informative Tafeln vor Ort erläutern anschaulich, wie Holz einst als wichtiger Rohstoff im Bergbau eingesetzt wurde – sei es als Stützmaterial in den Gruben oder als Brennstoff für die Verhüttung von Erzen.
Der Standort ist Teil des größeren Erlebnisnetzwerks rund um den Tagebau Felswerke und bietet nicht nur Wissenswertes, sondern auch einen beeindruckenden Blick über den nahegelegenen Tagebau. Besucher berichten von einem eindrucksvollen Panorama, das tief in die Landschaft geschnitten ist und die Dimension vergangener und gegenwärtiger Bergbauaktivitäten sichtbar macht. Die Aussicht vermittelt ein eindringliches Bild der Spuren, die der Rohstoffabbau im Harz hinterlassen hat.
Die Station ist mit dem Stempel der Harzer Wandernadel gekennzeichnet, weshalb sie bei Sammlern und Wanderern beliebt ist, die die verschiedenen Stationen dieser regionalen Initiative abfahren. Ein kurzer Fußweg von etwa 100 Metern vom Parkplatz führt direkt zur Informationsstelle, was den Ort zu einer bequemen Zwischenstation auf längeren Wanderungen macht. Die gut ausgebauten Wege und die Nähe zum Abzweig ins Stollental machen den Punkt auch für Familien oder eingeschränkt mobile Besucher attraktiv.
Die Kombination aus Bildung und Naturerlebnis macht diese Station zu einem lohnenswerten Zwischenstopp auf dem Forstrundwanderweg. Obwohl der Fokus auf dem Bergbau und der Holznutzung liegt, trägt die ruhige, naturnahe Umgebung dazu bei, einen Moment der Besinnung und des Nachdenkens über die menschliche Nutzung der Natur zu ermöglichen. Die hier vermittelten Inhalte ergänzen das Gesamtbild der harztypischen Bergbaukultur und zeigen auf, welche Rolle nachwachsende Rohstoffe wie Holz dabei spielten.