Studio 10-Oldenburger Kunstschule
Highlights
- Seit 1984 fördert die Studio 10-Oldenburger Kunstschule außerschulische Kunstbildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – eine der größten Einrichtungen Niedersachsens.
- Die Einrichtung verbindet Kurse, Ausstellungen (z. B. *WEGWEISER* mit Ehemaligen) und Projekte wie Färbergärten oder Demokratie-Workshops mit öffentlichem Raum.
- Kooperationen mit Stadt Oldenburg, ARGE *Sich gestaltend ausdrücken* und internationale Formate wie die *Schneiderwerkstatt* prägen ihr vielfältiges Angebot.
Tipps
- Die Kunstschule bietet ein breites Kursangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, das von Maltechniken bis zu digitalen Medien reicht.
- Der Bereich ‚Färbergärten‘ ermöglicht praktische Einblicke in nachhaltige und kreative Ansätze der Textilgestaltung und Pflanzenfärbung.
Eigenschaften
Kunstgalerie Oldenburg: Studio 10-Oldenburger Kunstschule
Das Studio 10 – Oldenburger Kunstschule ist eine der bedeutendsten außerschulischen Kunst- und Kulturinstitutionen in Oldenburg (Oldb) und ein zentraler Ort für kreative Bildung und künstlerische Praxis. Gegründet als Initiative zur Förderung kultureller Teilhabe, hat sich die Einrichtung seit ihrer Entstehung zu einem wichtigen Anlaufpunkt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene entwickelt. Seit 1990 wird sie institutionell von der Stadt Oldenburg unterstützt und gilt als eine der größten Kunstschulen ihrer Art in Niedersachsen.
Das Angebot der Oldenburger Kunstschule umfasst ein breites Spektrum an Kursen, Workshops und Projekten, die von Malerei und Zeichnung über digitale Kunst bis hin zu Theater und experimentellen Formaten reichen. Besonders bekannt ist die Schule für ihre praxisorientierten Formate, die Kunst als lebendigen Ausdruck von Gesellschaft und Individuum begreifbar machen. Regelmäßig finden hier Ausstellungen statt, die das Schaffen der Teilnehmer:innen präsentieren – etwa im Rahmen von Projekten wie *„WEGWEISER“* oder der internationalen Schneiderwerkstatt, die auch integrative Ansätze verfolgt.
Ein zentraler Fokus liegt auf der Vermittlung demokratischer und partizipativer Prozesse. Durch mehrtägige Workshops, Aktionen im öffentlichen Raum und gemeinsame Ausstellungen wird Demokratie nicht nur theoretisch diskutiert, sondern als Mitgestaltungserfahrung erlebbar gemacht. Zudem verbindet die Kunstschule lokale und internationale Perspektiven, wie etwa durch Kooperationen mit Nachbarregionen oder Projekte wie den *„Schwarm zeichnen“-Wettbewerb*, der kreative Impulse aus Oldenburg (Oldb) und darüber hinaus bündelt.
Neben klassischen Kunsttechniken setzt die Einrichtung auf innovative Formate wie Färbergärten oder digitale Medien, um neue Wege der künstlerischen Auseinandersetzung zu erschließen. Theaterproduktionen für Kinder und Jugendliche sowie der deutsch-niederländische Musikclipwettbewerb zeigen zudem die internationale Ausrichtung und den Austausch mit Nachbarländern. Die Kunstschule versteht sich als offener Raum, der Neugier weckt und künstlerisches Handeln für alle Altersgruppen zugänglich macht.
Mit ihrer vielfältigen Programmatik – von Ausstellungen über Kurse bis hin zu partizipativen Projekten – bleibt die Oldenburger Kunstschule ein lebendiger Ort der Begegnung und des kreativen Austauschs. Sie zeigt, wie Kunst Bildung, Gesellschaft und individuelle Entfaltung verbindet und damit einen unverzichtbaren Beitrag zur kulturellen Landschaft Oldenburgs (Oldb) leistet.