Museum

Sammelsurium - Museum der Westlausitz

Macherstraße 140, 01917 Kamenz-Bernbruch

Highlights

  • Über 30.000 Objekte aus Archäologie, Geologie und Biologie werden hier klimatisiert und digital archiviert.
  • Rollstuhlgerechter Zugang, Parkplatz und WC ermöglichen barrierefreien Besuch der Sammlungen und Magazine.
  • Forschungsmagazine zeigen begehbare Bestände – von Fossilien bis zu regionaler Kulturgeschichte seit 1954.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt ins Museum.
  • Ein rollstuhlgerechter Parkplatz vor dem Gebäude erleichtert die Anreise und sichert ausreichend Stellfläche für alle Gäste.
  • Die begehbaren Magazinbereiche bieten Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit und die Aufbewahrung von über 30.000 Objekten aus verschiedenen Disziplinen.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kulturmuseum Sammelsurium Kamenz-Bernbruch

Das Sammelsurium – Museum der Westlausitz in Kamenz-Bernbruch ist ein faszinierendes Kultur- und Wissenschaftsmuseum, das mit seiner einzigartigen Sammlung an Objekten aus Archäologie, Geologie, Biologie und Kulturgeschichte besticht. Seit seiner Gründung verbindet das Museum Tradition mit moderner Forschung: Ausgestellt werden nicht nur herausragende Exponate, sondern auch die wissenschaftlichen Hintergründe ihrer Entstehung und Bedeutung. Besonders beeindruckend sind die begehbaren Magazinräume, in denen über 30.000 Objekte unter optimalen Bedingungen gelagert werden – klimatisiert, staubgeschützt und mit modernster Technik ausgestattet.

Die archäologischen Sammlungen umfassen Fundkomplexe aus der Vor- und Frühgeschichte sowie aus Mittelalter und Neuzeit der Region, während die zoologische Abteilung seit den 1990er-Jahren auf ökofaunistische Serien von Wirbeltieren der westlichen Oberlausitz spezialisiert ist. Geologen widmen sich hingegen paläobotanischen Belegen des Miozäns und oligozänen Vulkaniten, die die geologische Vielfalt der Oberlausitz widerspiegeln. Die kulturgeschichtlichen Bestände dokumentieren dagegen die wechselvolle Entwicklung der regionalen Kulturlandschaft und Formen der Landnutzung – von historischen Dokumenten bis zu Alltagsgegenständen vergangener Epochen.

Das Museum entstand 1931 als stadtgeschichtliche Sammlung und durchlief in den folgenden Jahrzehnten mehrere Umzüge und Erweiterungen. Nach der Wiedereröffnung im Rathaus 1954 wurde 1957 das historische Ponickauhaus, eines der ältesten Bürgerhäuser Kamenz’, als Ausstellungsort genutzt. Heute prägt das Sammelsurium mit seinen Fachbereichen Biologie, Geologie und Kulturgeschichte das Bild eines lebendigen Landschaftsmuseums. Besonders wertvoll war die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Naturschützern und Denkmalpflegern, die Sammlungserweiterung und wissenschaftliche Arbeit eng verknüpften.

Ein besonderes Erlebnis bietet die Führung durch die Magazinräume, bei der Besucher nicht nur die Vielfalt der Sammlungen kennenlernen, sondern auch Einblicke in die Arbeit von Archäologen, Geologen und Biologen gewinnen. Die zoologische Präparationswerkstatt und die digital aufbereiteten Sammlungen auf museum-digital runden das Angebot ab. Mit barrierefreiem Zugang – inklusive rollstuhlgerechtem Eingang, Parkplatz und WC – ist das Museum für alle Interessierten zugänglich und lädt zum Entdecken ein.

Ob als Ort der Wissenschaft, der regionalen Identität oder als Inspiration für Kunst und Kultur: Das Sammelsurium ist ein Ort, an dem Geschichte greifbar wird – und der sich stets weiterentwickelt, um die Schätze der Westlausitz für kommende Generationen zu bewahren.

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