Kirche/Kloster

Pfarrkirche Maria Immaculata

Am Kirchpl. 1, 86441 Zusmarshausen

Highlights

  • Die Pfarrkirche Maria Immaculata in Zusmarshausen ist ein Baudenkmal und wurde 1939–1944 neu erbaut.
  • Der spätgotische Kirchturm mit Oktogon stammt aus dem 14. Jahrhundert.
  • Die Kirche hat eine Frühmessstiftung seit 1362 und war Patronatsrecht der Bischöfe von Augsburg.

Tipps

  • Die Pfarrkirche Maria Immaculata in Zusmarshausen ist als Baudenkmal erhalten und vereint gotische und barocke Bauelemente.
  • Informationen zu Gottesdienstzeiten sind auf der Website der Pfarrei im Programm einsehbar.
  • Der Kirchturm mit Oktogon stammt aus der Spätgotik und prägt das Ortsbild.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über Pfarrkirche Maria Immaculata

Die Pfarrkirche Maria Immaculata in Zusmarshausen ist eine römisch-katholische Kirche, die im bayerischen Landkreis Augsburg liegt. Sie ist ein bedeutendes sakrales Bauwerk der Region und zählt zu den kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten des schwäbischen Raums. Die Kirche wurde nach Plänen von Anton Wenzel und Michael Kurz zwischen 1939 und 1944 als Ersatz für das baufällige spätgotische Langhaus errichtet, wobei das ursprüngliche spätgotische Kirchturms erhalten blieb. Das Bauwerk ist als Baudenkmal in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet.

Die Geschichte der Kirche reicht weit zurück. Bereits im Frühmittelalter soll an dieser Stelle eine karolingische Holzkirche gestanden haben, die später durch eine romanische Steinbaukirche ersetzt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Patronatsrecht mehrfach; unter anderem gehörte es den Adelsgeschlechtern der Langenmantel, Bach und Rehm. Im 14. Jahrhundert entstanden die Untergeschosse des heutigen Kirchturms. In der Neuzeit wurde die Kirche mehrfach umgebaut und erweitert, darunter der barocke Chor aus dem frühen 18. Jahrhundert sowie die Turmkuppel, die von örtlichen Zimmermeistern gefertigt wurde. Auch die Anlage einer Friedhofskapelle und die Errichtung eines neuen Pfarrhauses gehören zur historischen Entwicklung des Kirchenkomplexes.

Der Neubau der Kirche in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfolgte in Anlehnung an das vorhergehende Bauwerk, wobei das Kirchenschiff vergrößert wurde. In den 1970er Jahren wurden Chor und Hochaltar neu gestaltet, und im Jahr 2003 wurde unter der Empore eine Taufkapelle eingerichtet. Die Kirche dient heute als Zentralpfarrei einer größeren Pfarreigemeinschaft, zu der auch mehrere umliegende Ortschaften gehören. Neben ihrem religiösen Zweck ist die Pfarrkirche Maria Immaculata auch ein kultureller Anlaufpunkt der Gemeinde.

Besucher loben die schlichte, dennoch strahlende Atmosphäre des Gotteshauses, die einen besonderen Charme verleiht. Die klare Architektur und die zurückhaltende Innenausstattung prägen den Eindruck des Ortes. Einige Gäste vermissen jedoch leichtere Zugänglichkeit zu aktuellen Informationen, etwa zu den Gottesdienstzeiten. Dennoch bleibt die Kirche ein Ort der Ruhe und Besinnung, der auch für Außenstehende von Interesse ist.

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