Denkmal/Gedenkstätte

Sculpture Trail Emmendingen

Bürkle-Bleiche, 79312 Emmendingen

Highlights

  • Der Sculpture Trail Emmendingen verbindet moderne Skulpturen mit historischer Architektur entlang öffentlicher Wege in der Stadt.
  • Seit 1996 präsentiert die Galerie im Tor jährlich wechselnde Skulpturenausstellungen und thematische Jahresprojekte lokaler Künstler:innen.
  • Die Ausstellung „Kipp Moment“ (2024) zeigte Skulpturen, Malerei und Fotografie zu Instabilität und künstlerischen Übergängen mit Begleitkatalog.

Tipps

  • Der Skulpturenweg bietet eine thematische Verbindung zwischen historischen und zeitgenössischen Kunstwerken entlang der Stadtgeschichte Emmendingens.
  • Ein barrierefreier Rundweg ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität den Zugang zu ausgewählten Skulpturen und Aussichtspunkten.
  • Kurzinformationen zu den Werken werden an Stationen bereitgestellt, sodass der Besuch ohne zusätzliche Führungen selbstständig erkundet werden kann.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kulturdenkmal: Skulpturenweg Emmendingen

Der Sculpture Trail Emmendingen ist ein lebendiges Kunstprojekt, das die Stadt Emmendingen als offenen Freiluftraum für zeitgenössische Bildhauerei erlebbar macht. Als Teil des kulturellen Angebots der Region verbindet der Skulpturenweg Kunst, Stadtbild und Natur auf einzigartige Weise. Hier finden Besucher:innen eine Auswahl an Skulpturen namhafter Künstler, die sich in die urbanen und grünen Räume Emmendingens einfügen und zum Verweilen einladen.

Besonders hervorzuheben ist die enge Verbindung zum Kulturkreis Emmendingen e.V., der mit Initiativen wie der „Galerie im Tor“ seit Jahrzehnten die lokale Kunstszene prägt. Die Galerie, die sich im historischen Stadttor befindet, zeigt regelmäßig Wechselausstellungen mit Werken aus Malerei, Zeichnung, Druckgraphik, Fotografie und Bildhauerei. Seit 1996 präsentiert sie jährlich fünf Ausstellungen, die von Kunsthistoriker:innen eingeführt und oft von Künstlerführungen begleitet werden – ein zentraler Ankerpunkt für den Skulpturenweg und die regionale Kunstförderung.

Ein besonderes Format ist die „Sonderausstellung Schule“, bei der Schüler:innen und Studierende ihre kreativen Arbeiten ausstellen dürfen. So wurde etwa die Ausstellung „NaturPur“ von Kunsterzieherin Natalie Wagner kuratiert und zeigt Zeichnungen, Mixed-Media-Objekte und Installationen, die Naturthemen künstlerisch umsetzen. Auch die jährliche „Jahresausstellung Emmendinger Künstler:innen“ im Rathaus Foyer bietet Einblicke in aktuelle Strömungen – etwa das Thema „Kippmoment“ mit Werken zur Instabilität und Transformation, das 2024 von Künstler:innen wie Lydia-Leigh Clarke oder Karin Weiß interpretiert wurde.

Der Skulpturenweg selbst lädt dazu ein, die Stadt auf neue Weise zu entdecken: Skulpturen stehen im Dialog mit der Architektur des historischen Emmendinger Kerns, während grüne Zonen wie der Emmendinger Stadtwald oder Parks als natürliche Kulisse wirken. Die Installation von Skulpturen im öffentlichen Raum fördert nicht nur die künstlerische Vielfalt, sondern schafft auch Begegnungsorte für Anwohner:innen und Tourist:innen – ein Beispiel für gelungene Kulturvermittlung vor Ort.

Mit seiner Kombination aus Freiluftkunst, Galerieprogramm und partizipativen Formaten wie der Schülerausstellung positioniert sich der Sculpture Trail Emmendingen als dynamischer Ort der künstlerischen Auseinandersetzung. Er unterstreicht dabei den Anspruch Emmendingens, eine lebendige Kulturlandschaft zu sein, in der Kunst und Alltag verschmelzen – ein Erlebnis, das sowohl Kunstinteressierte als auch Neugierige anspricht.

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