Church Maria Sacrifice Zu Schenkenberg
Highlights
- Die Wallfahrtskirche Maria Opferung zu Schenkenberg liegt auf einem ehemaligen Burghügel und wurde erstmals 1275 erwähnt.
- Die Kirche verlor ihr Pfarrecht und wurde zur Wallfahrtskapelle, die heute noch in Besitz der politischen Gemeinde ist.
- 1715 brannte das Einsiedlerhaus ab, danach wurde die Kirche restauriert und erhielt ihren barocken Stil.
Tipps
- Besuchen Sie die Wallfahrtskapelle Maria Opferung zu Schenkenberg, eine abgelegene und historische Kirche mit barockem Stil und Votivtafeln aus mehreren Jahrhunderten.
- Nehmen Sie sich Zeit für den kurzen Rundweg mit Stationen des Kreuzweges, der sich durch die schöne Lage zum Verweilen und Beten anbietet.
- Fragen Sie vor Ort nach dem kleinen Buch über die Schenkenbergkapelle, das interessante Hintergründe zur Geschichte und Bedeutung der Wallfahrtskirche bietet.
Eigenschaften
Kultureller Ausflug: Church Maria Sacrifice Zu Schenkenberg in Emmingen-Liptinge
Die Wallfahrtskapelle „Maria Opferung“ zu Schenkenberg liegt idyllisch auf einem ehemaligen Burghügel nahe Emmingen-Liptingen im südbadischen Landkreis Tuttlingen. Umgeben von einer malerischen Landschaft und nur wenige Kilometer von Emmingen entfernt, erhebt sich die Kapelle ruhig über dem Wasserburgertal. Der Name „Schenkenberg“ weist auf die einstige Burg hin, die neben der Kirche stand und im Spätmittelalter zerstört wurde. Die Kapelle selbst wird erstmals urkundlich erwähnt, bereits im Mittelalter, und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem bedeutenden Wallfahrtsort.
Der heutige barocke Kirchenbau entstand im frühen 18. Jahrhundert nach einem Großbrand, der auch ein benachbartes Einsiedlerhaus zerstörte. Die Restaurierung gelang dank der damaligen politischen Gemeinde, die den Besitz der Kirche übernahm – ein Besitz, der bis heute besteht. 1726 erfolgte die Weihe durch den Bischof von Konstanz. Besonders sehenswert sind die rund 150 Votivtafeln im Kircheninneren, die größtenteils aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen und als Danksagung für erbetene Gnaden gestiftet wurden. Die älteste Tafel datiert zurück auf das Jahr 1693.
Die Wallfahrt zur „Maria Opferung“ hat sich bis heute erhalten und zieht Gläubige und Besucher gleichermaßen an. Ein kurzer Rundweg mit Stationen des Kreuzweges lädt zum Verweilen und Beten ein. Besonders im Winter bietet der Ort eine ruhige Atmosphäre zum Innehalten, auch wenn das zugehörige Café saisonal geschlossen ist. Die Kirche selbst wurde mehrfach restauriert, zuletzt in den 1980er und 1990er Jahren, wobei auch ein neues Orgelpostiv eingebaut wurde.
Die romantische Lage und die besondere Architektur machen die Kapelle zu einem beliebten Ausflugsziel. Sie gilt nicht nur als Wallfahrtsort, sondern auch als Geheimtipp für besondere Anlässe wie Hochzeiten. Ihre abgelegene, dennoch gut erreichbare Lage im Grünen lädt dazu ein, die Stille und Schönheit des Ortes zu genießen. Interessierte können zudem ein informatives Buch über die Geschichte der Schenkenbergkapelle anfordern.
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Häufige Fragen zu Church Maria Sacrifice Zu Schenkenberg
Wo befindet sich die Wallfahrtskirche Maria Opferung zu Schenkenberg?
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Wann wurde die Schenkenbergkirche erstmals urkundlich erwähnt?
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Was ist die Besonderheit der Votivtafeln in der Kirche?
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Wann erhielt die Kirche ihre letzte umfassende Restaurierung?
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Gibt es in der Nähe der Kirche einen Kreuzweg?
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