Der Keilberg
Highlights
- Der Keilberg ist ein 547,2 Meter hoher Berg bei Offenhausen und Teil der Fränkischen Alb.
- Auf dem Gipfel stehen die Ruinen der Kapellen St. Ottmar und St. Ottilien sowie ein ehemaliger Burgstall.
- Der Berg ist als Natur- und Bodendenkmal ausgewiesen und wird jährlich im Juli zur Kirchweih gefeiert.
Tipps
- Besuchen Sie die jährliche Kirchweih im Juli auf dem Keilberg für ein traditionelles Volksfest mit lokalen Vereinen.
- Nutzen Sie die Wanderwege wie den Frankenalb-Panoramaweg für abwechslungsreiche Spaziergänge mit Ausblicken auf die Fränkische Alb.
- Erkunden Sie den Gipfel mit den Resten der Kapellenruine und dem historischen Burgstall, umgeben von Naturschutzgebiet.
Eigenschaften
Ausflug Natur am Keilberg in Offenhausen
Der Keilberg ist ein markanter Berggipfel im fränkischen Landkreis Nürnberger Land in Bayern, unweit der Gemeinde Offenhausen. Mit einer Höhe von 547,2 Metern über Normalhöhennull ragt er im Südwesten von Offenhausen auf und bildet den östlichen Rand einer Albhochfläche, die zur Fränkischen Alb gehört. Diese landschaftliche Lage macht ihn zu einem bedeutenden Natur- und Aussichtspunkt in der Region.
Der Gipfel des Keilbergs ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch geschichtlich bedeutend. Hier finden sich die Reste einer mittelalterlichen Burganlage, bekannt als Burgstall Keilberg, sowie die Überreste einer ehemaligen Kapelle, St. Ottmar und St. Ottilien geweiht. Auf dem Gelände steht heute ein Turm, der an die ehemalige Kapellenruine erinnert. Der Bergsporn selbst ist als Naturdenkmal ausgewiesen, und der Gipfelbereich genießt zudem den Schutz als Bodendenkmal durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege.
Jährlich im Juli lockt der Keilberg zahlreiche Besucher zur sogenannten Kirchweih, die von den umliegenden Vereinen organisiert wird. Dieses traditionelle Volksfest auf dem Berggipfel bietet nicht nur kulturelle und gesellige Höhepunkte, sondern auch ein besonderes Ambiente mit dem historischen Flair des Ortes. Etwa 100 Meter südlich des Gipfels thront zudem ein Funkmast eines Mobilfunkanbieters, der die technische Infrastruktur der Region unterstreicht.
Am Nordhang des Keilbergs befindet sich der Keilbergbrunnen, eine in Stein gefasste Quelle, die das natürliche Wasserangebot des Berges dokumentiert. Wanderer erreichen den Keilberg unter anderem über Hohlwege, die vom östlich gelegenen Hammerbachtal aus steil zum Gipfel führen. Auch zwei Fernwanderwege, der Frankenalb-Panoramaweg und der Gottfried-Stammler-Weg, führen über den Keilberg und bieten somit ideale Gelegenheiten für ausgedehnte Wanderungen durch die malerische Fränkische Alb.
Als Teil des umfangreichen Landschaftsschutzgebiets „Südlicher Jura mit Moritzberg und Umgebung“ genießt der Keilberg einen hohen ökologischen und kulturhistorischen Stellenwert. Diese Schutzstellung unterstreicht die Bedeutung des Berges sowohl für die Natur als auch für das kulturelle Erbe der Region und macht ihn zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für Naturliebhaber, Wanderer und Geschichtsinteressierte.
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Häufige Fragen zu Der Keilberg
Wo befindet sich der Keilberg?
Quelle: wikipedia
Wie hoch ist der Keilberg?
Quelle: wikipedia
Was gibt es auf dem Gipfel des Keilbergs zu sehen?
Quelle: wikipedia
Welche Wanderwege führen über den Keilberg?
Quelle: wikipedia