Natur- und Geopark Vulkaneifel
Highlights
- Der Natur- und Geopark Vulkaneifel umfasst 353 entstandene Vulkane.
- Das Mürmes ist ein ovales Flachmoor mit vier Meter mächtigen Torfschichten.
- Ein gut ausgebautes Netz an Wanderwegen bietet naturnahen Wandergenuss.
Tipps
- Das gut ausgebaute Netz an Wanderwegen ermöglicht sowohl leichte Spaziergänge als auch anspruchsvolle Mehrtagestouren.
- Einige Bereiche der Region sind barrierefrei zugänglich gestaltet.
- Die Höhlen weisen selbst in heißen Sommern eine Temperatur von maximal 7 Grad auf.
Eigenschaften
Natur- und Geopark Vulkaneifel: Ausflugsnatur in Daun
Der Natur- und Geopark Vulkaneifel in Daun lädt Besucher dazu ein, in eine Welt einzutauchen, die vor vielen Millionen Jahren entstanden ist. Die Region ist geprägt durch eine beeindruckende geologische Geschichte, in der insgesamt 353 Vulkane entstanden sind. Besonders charakteristisch für diese Landschaft sind die Maare, ein Begriff aus dem lokalen Sprachgebrauch, von denen die meisten in dieser Zeit entstanden sind.
Ein besonderes Highlight ist das Trautzberger Maar, in dem die Entwicklung nach einer Wiedervernässung beobachtet wird, um den ökologischen Wert und die Vielfalt zu erhalten. Ebenfalls sehenswert ist das Mürmes, ein ovales Flachmoor mit bis zu vier Meter mächtigen Torfschichten, das in einem gleichnamigen Naturschutzgebiet liegt. Geologische Besonderheiten finden sich zudem am Wartgesberg bei Strohn/Trautzberg in Form von mehrere Meter tief reichenden Eiskeilen.
Die Naturerlebnisse werden durch ein gut ausgebautes Netz an Wanderwegen ergänzt, das vom leichten Spaziergang bis zur anspruchsvollen Mehrtagestour reicht. Für einen weitreichenden Überblick sorgt ein Aussichtspunkt auf einer Kuppe, der einen beeindruckenden Blick über die Region bietet. Zudem gibt es Höhlen, die jahrhundertelang als Eislager genutzt wurden und in denen die Temperatur selbst im Sommer nicht über 7 Grad steigt.
Der Geopark legt großen Wert auf Bildung und Barrierefreiheit. So gibt es Programme für Kitakinder und Schüler sowie die Ausbildung zum Junior-Ranger Vulkaneifel für Jugendliche im Alter von 9 bis 13 Jahren. Die Region strebt an, eine barrierefreie Modellregion zu sein, um die naturbelassenen Erlebnisse für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen.
Weitere natürliche Formationen, wie Kalkablagerungen aus karbonathaltigen Quellzuflüssen des Ahbachs oder tief eingegrabene Täler wie das Ueßbachtal, zeugen von der Hebung der Landschaft und der Entstehung des heutigen Flussnetzes.