Ausflug Natur

Hollergrubeneck / Wüsteichelsbach

66957 Eppenbrunn

Tipps

  • Das Mahnmal Bittermark liegt im Stadtwald und bietet eine ruhige Umgebung für Gedenken und Reflexion.
  • Die Gedenkstätte erinnert an die Morde der Gestapo in den Oster-Tagen 1945 im Rombergpark und in der Bittermark.
  • Im Waldgelände befindet sich eine kleine Parkanlage, die sauber gehalten wird und zum Verweilen einlädt.

Eigenschaften

Ganzjährig

Ausflug Natur Hollergrubeneck Wüsteichelsbach Eppenbrunn

Das Denkmal Hollergrubeneck / Wüsteichelsbach in Eppenbrunn im Kreis Südwestpfalz ist eine bedeutende Gedenkstätte, die an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnert. Mitten im Wald gelegen, bietet es nicht nur eine ruhige Umgebung für Besucher, sondern auch einen Ort der Reflexion und des Gedenkens. Die Stelle erinnert an die Morde, die in der Zeit des Nationalsozialismus durch die Gestapo verübt wurden, und dient als Mahnung für zukünftige Generationen.

Die Gedenkstätte wurde in den 1950er Jahren errichtet und ist eng mit der Geschichte der Zwangs- und Arbeitsdeportierten verbunden, die während des Zweiten Weltkriegs in dieser Region umgebracht wurden. Die Gestapo hatte damals systematisch Menschen unterschiedlicher Nationalitäten entführt, gefesselt und an abgelegene Orte wie die Bittermark gebracht, wo sie erschossen und in Bombentrichtern verscharrt wurden. Nach der Befreiung durch die alliierten Truppen begannen die Exhumierungsarbeiten, und es fanden erste Bestattungen der Opfer statt.

Im Laufe der Nachkriegszeit entwickelte sich die Stelle zu einer zentralen Erinnerungsstätte. Ein Arbeitskreis initiierte den Bau eines Mahnmals, das sowohl architektonisch als auch künstlerisch gestaltet wurde. Die Krypta des Denkmals wurde von einem französischen Künstler gestaltet, was die internationale Dimension der Opfer unterstreicht. Seit den 1950er Jahren finden hier regelmäßig Gedenkfeiern statt, darunter auch der Heinrich-Czerkus-Gedächtnislauf, der von Borussia Dortmund unterstützt wird.

Das Areal des Denkmals ist landschaftlich geprägt und bietet eine parkähnliche Umgebung, die friedvoll und einladend wirkt. Besucher berichten, dass der Ort sauber und respektvoll gepflegt wird, was die Atmosphäre der Andacht unterstreicht. Die abgelegene Lage im Wald trägt dazu bei, dass sich Menschen hier besonders gut mit der Geschichte auseinandersetzen und Gedenken im wahrsten Sinne des Wortes Raum finden.

Mit einer Bewertung von 4,6 von 5 Sternen bei zahlreichen positiven Bewertungen wird die Bedeutung des Denkmals Hollergrubeneck / Wüsteichelsbach als Ort der Erinnerung und des Respekts deutlich. Es ist ein Ort, der nicht nur historisch wertvoll ist, sondern auch eine wichtige Funktion für die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit erfüllt – fernab von Großstädten, mitten in der Natur von Eppenbrunn.

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Häufige Fragen zu Hollergrubeneck / Wüsteichelsbach

Wo befindet sich das Mahnmal Bittermark?
Das Mahnmal Bittermark befindet sich im Stadtwald Bittermark im Dortmunder Stadtbezirk Hombruch. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Wann und von wem wurde das Mahnmal Bittermark errichtet?
Das Mahnmal wurde 1960 vom Hagener Künstler Karel Niestrath und dem Dortmunder Architekten Will Schwarz im Auftrag der Stadt Dortmund geschaffen. Stand Juni 2026.

Quelle: website

An welche Ereignisse erinnert das Mahnmal Bittermark?
Das Mahnmal erinnert an die Morde der Gestapo in den Osterwochen 1945, bei denen etwa 300 Menschen in der Bittermark und im Rombergpark ermordet wurden. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Wer waren die Opfer der Massenmorde in der Bittermark?
Zu den Opfern zählen Zwangsarbeiter aus mehreren europäischen Ländern sowie deutsche Widerstandskämpfer, die von der Gestapo entführt und erschossen wurden. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Wie wird das Mahnmal Bittermark heute genutzt?
Seit 1954 findet dort alljährlich am Karfreitag eine offizielle Gedenkfeier der Stadt Dortmund statt. Zudem endet der Heinrich-Czerkus-Gedächtnislauf des BVB am Mahnmal. Stand Juni 2026.

Quelle: website