Gartenschau Eppingen 2022
Highlights
- Die Gartenschau 2022 in Eppingen bot 6 Schaugärten des VGL mit hohem fachlichem Niveau und kreativen Konzeptionen.
- Rollstuhlgerechter Zugang und Parkplätze ermöglichten barrierefreien Besuch auf dem Gartenschaugelände.
- Ausstellungen zu Biodiversität, Handwerk und regionalen Freizeitaktivitäten ergänzten das Programm.
Tipps
- Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen ungehinderten Besuch aller Bereiche der Gartenschau.
- Ein Ausstellungsbeitrag informiert über regionale Freizeitaktivitäten mit detaillierten Rad- und Wanderkarten sowie Familienausflugstipps.
- Die kleine grüne Ruheoase bietet mit ihren Nischen Rückzugsmöglichkeiten für Gruppen und individuelle Pausen.
Eigenschaften
Gartenschau Eppingen 2022: Naturpark-Ausflug
Die Gartenschau Eppingen bot 2022 ein vielfältiges Erlebnis für Naturliebhaber, Gartenfans und Familien inmitten einer grüner werdenden Stadt. Das Geländes an der Elsenz und dem Hilsbach verwandelte sich in eine lebendige Oase mit sechs hochwertigen Schaugärten des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg. Hier zeigten Fachbetriebe kreatives Gestalten und nachhaltige Konzepte – von naturnahen Rheinwiesen bis zu urbanen Terrassen, die Lebensqualität und Ästhetik vereinten. Besonders beeindruckend war die Verbindung von Kultur und Natur, etwa durch den Blick auf die historische Altstadt und die Flüsse, die Eppingen prägen.
Ein Highlight war der Handwerkergarten „Fachhandwerk in der Fachwerkstadt“, der traditionelles Handwerk lebendig werden ließ. Hier präsentierten lokale Handwerker ihre Fähigkeiten, von filigranen Blumenarrangements bis zu praktischen Gartenlösungen. Ergänzt wurde das Angebot durch den Bezirks-Obst- und Gartenbauverein Eppingen, der in der historischen Saftscheune mit einer alten Saftpresse und Terrassengärten für Nachhaltigkeit im Kleinen sensibilisierte. Auch der Biodiversitätsbeitrag „Lebensraum Golfplatz“ zeigte, wie Artenvielfalt gefördert werden kann – mit interaktiven Mitmachstationen, die selbst zum Golfschläger greifen ließen.
Für Entspannung sorgte die „kleine grüne Ruheoase“, ein gemütlicher Rückzugsort mit Nischen für Besucher. Hier fanden Familien und Gruppen Platz zum Verweilen, während der Wasserspielplatz am Stadtweiher mit seiner Holzeinfassung und Sitzstufen zum Verweilen einlud. Der Weiher selbst, direkt am Bahnhof gelegen, bildete einen Kontrast zur mittelalterlichen Altstadt und bot mit seiner Terrasse einen idealen Ort für Pausen. Die Fußgängerzone und die Freiräume entlang der Flüsse Eyach und Steinach rundeten das Angebot ab – ein Beweis für Eppingens Balance aus urbanem Leben und Naturverbundenheit.
Kulturelle Vielfalt und regionale Identität standen ebenfalls im Fokus: Der Naturpark Stromberg Heuchelberg präsentierte das Projekt „Blühende Naturparke“ und zeigte, wie biologische Vielfalt gefördert wird. Öffentliche Führungen durchs Gelände boten Einblicke in die Planung des Rückbaus und den Erhalt der Daueranlagen – eine Chance, die Gartenschau als langfristiges Projekt für die Stadt zu verstehen. Mit Führungen durch historische Gärten und den Zugang zur denkmalgeschützten Stadtmauer wurde zudem die Verbindung von Tradition und Moderne erlebbar. Die Gartenschau war damit nicht nur ein Fest der Blumen, sondern ein lebendiges Stück Eppingens Zukunft.
Barrierefreiheit spielte eine zentrale Rolle: Rollstuhlgerechte Wege und Parkplätze ermöglichten allen Besuchern den Zugang. Ob zum Entdecken, Spielen oder Genießen – die Gartenschau zeigte, wie eine Stadt durch grüne Räume und kulturelle Angebote lebenswerter wird. Ein Erlebnis, das Natur, Handwerk und Gemeinschaft vereint und Eppingen als weltoffenen Ort der Begegnung präsentierte.