Denkmal/Gedenkstätte

Burg Eppstein

Auf d. Burg 1, 65817 Eppstein

Highlights

  • Burg Eppstein thront über der Altstadt und zählt zu den besterhaltenen Burgen Hessens.
  • Die Anlage stammt aus dem 13. Jahrhundert und diente einst als Machtzentrum der Herren von Eppstein.
  • Heute beherbergt die Burg ein Museum zur 1000-jährigen Geschichte des Ortes.

Tipps

  • Eintritt kostet 5€, Öffnungszeiten April–Oktober dienstags, donnerstags–sonntags 10–17 Uhr, mittwochs bis 18 Uhr, November–März 10–15 Uhr, montags geschlossen.
  • Der Burgturm mit über 130 Stufen ist bestiegbar, es gibt ein kleines Museum und eine informative Führung.
  • Hunde dürfen kostenfrei mit auf die Burg, allerdings gibt es enge Metallgitter, die für Tragehilfe sorgen können.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Burg Eppstein

Burg Eppstein thront über der Stadt Eppstein im hessischen Rheingau-Taunus-Kreis und zählt zu den bedeutenden Kulturdenkmälern der Region. Die imposante Burgenanlage wurde erstmals um das 10. Jahrhundert erwähnt und gilt als ehemaliger Adelssitz der Herren von Eppstein, die im Mittelalter politischen Einfluss besaßen. Heute ist die Burg ein lebendiger historischer Erlebnisort mit gut erhaltenen Befestigungsanlagen aus dem 14. und 15. Jahrhundert.

Die Anlage beherbergt ein kleines Museum, in dem die über 1000-jährige Geschichte der Burg anschaulich dargestellt wird. Besucher können sich auf eine Zeitreise vom Mittelalter bis zur romantischen Ruinenbegeisterung des 19. Jahrhunderts begeben. Exponate wie Ritterrüstungen und Alltagsgegenstände veranschaulichen das Leben auf der Burg. Ein Höhepunkt des Besuchs ist der Aufstieg in den Bergfried, der über 130 Stufen umfasst und einen beeindruckenden Blick über die Umgebung bietet.

Die Sage um Ritter Eppo, der die Burg angeblich nach der Befreiung der Berta von Bremthal aus der Gefangenschaft eines Riesen errichtet hat, umrankt die Geschichte des Ortes ebenso wie die erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1122 unter dem Namen „Ebbensten“. Bauhistorisch nachweisbar sind Teile der Anlage ab dem 11. Jahrhundert. Im Laufe der Jahrhunderte diente die Burg als Wohnsitz, Verwaltungszentrum und Verteidigungsanlage und wurde kontinuierlich umgebaut. Ein Modell im Burgmuseum zeigt den Zustand um das Jahr 1500.

Die Burg ist täglich mit Ausnahme montags geöffnet, wobei die Öffnungszeiten je nach Jahreszeit variieren. Der Eintritt ist günstig, und Hunde sind kostenfrei zugelassen, auch wenn vereinzelt Metallgitter den Weg erschweren können. Die Führung wird von Besuchern als besonders informativ und ansprechend bewertet. Mit einem Durchschnittsnote von 4,5 von 5 Sternen spiegelt das hohe Niveau des kulturellen Angebots die Wertschätzung der Öffentlichkeit wider.

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