See

Donatussee

50374 Erftstadt

Highlights

  • Der Donatussee entstand aus dem Restloch der ehemaligen Braunkohlegrube Donatus und füllte sich ab 1960 mit Grundwasser.
  • Mit 15 Metern Tiefe ist er der tiefste der Villeseen und liegt im Naturpark Rheinland unter Landschaftsschutz.
  • Baden ist verboten, Angeln nur mit Erlaubnisschein; der See ist Teil der Radtour „10 Seen sehen“ und Schauplatz eines jährlichen Volkslaufs.

Tipps

  • Der Donatussee ist ein ruhiger Erholungsort mit gut ausgebauten Wegen, ideal für Spaziergänge, Joggen oder Radfahren.
  • Der See kann in etwa 30 Minuten umrundet werden, wobei einige Stellen einen Blick auf das Wasser bieten.
  • Baden und Wassersport sind nicht erlaubt, der See dient als geschützte Laichzone und Naherholungsgebiet.

Eigenschaften

Outdoor Parkplatz vorhanden Familie Aktiv Entspannt Ganzjährig

Über Donatussee

Der Donatussee liegt im Stadtgebiet von Erftstadt im Rhein-Erft-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Er entstand aus dem Restloch eines ehemaligen Braunkohletagebaus, der nach dem Sankt-Donatus-Kloster benannt war. Die Grube wurde über mehrere Jahrzehnte für den Kohleabbau genutzt, bevor nach Ende der Förderung und Einstellung der Wasserhaltung das Loch sich mit Grundwasser füllte. Die einstige Brikettfabrik am westlichen Rand des Sees wurde inzwischen vollständig abgerissen.

Heute ist der Donatussee mit einer Tiefe von 15 Metern der tiefste der Villeseen, einer Gruppe mehrerer Seen in unmittelbarer Nähe. Der See liegt östlich des Erftstädter Stadtteils Liblar und gehört zum Naturpark Rheinland. Umgeben ist er von weiteren Gewässern wie dem Ober-, Mittel- und Untersee sowie dem Villenhofer Maar und dem Zwillingssee. Das Areal rund um den See steht unter Landschaftsschutz und dient als Naherholungsgebiet.

Der See selbst ist nicht für Badespaß oder Wassersport freigegeben. Lediglich das Angeln ist unter Vorlage eines gültigen Erlaubnisscheins des örtlichen Anglervereins möglich, der den See gepachtet hat. Teile des Ufers sind durch Schilfgürtel gesäumt, und es gibt ausgewiesene Schutz- und Laichzonen, die den Besuch durch Menschen ausschließen. Dennoch wird die Umgebung des Sees gerne von Spaziergängern, Wanderern, Joggingbegeisterten und Radfahrern aufgesucht. Ein Rundweg um den See ist in etwa 30 Minuten zu bewältigen und auch bei schlechtem Wetter gut begehbar.

Der Donatussee ist Teil der Radwandertour „10 Seen sehen“, die von der nahegelegenen Stadt Brühl angeboten wird. Jährlich findet hier außerdem ein Volkslauf statt, der seit dem Jahr 2004 durchgeführt wird. Kulturell wurde der See durch den Künstler Klaus Osterwald bekannt, der ab 1998 unter dem Projekt „Donatus subaqua“ Klangkunstwerke auf Basis von Unterwasseraufnahmen schuf, die später in verschiedenen Rundfunkanstalten und Ausstellungen präsentiert wurden.

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