Dom-Information
Highlights
- Der Erfurter Dom ist die Hohe Domkirche St. Marien und zählt zu den bedeutenden Sakralbauten Thüringens.
- In der Dominformation erhältlich: Literatur, Postkarten, CDs sowie ein Magnet mit dem Marienmosaikmotiv.
- Der Dom zum Heiligen Kreuz in Nordhausen ist neben dem Erfurter Dom die einzige Kirche des Bistums Erfurt mit dem Dom-Titel.
Tipps
- Eintritt zur Dominformation ist nur während der Öffnungszeiten möglich, werktags von 10 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 17 Uhr.
- Führungen durch die Domkirche sowie zur Schatzkammer und Marienmosaik sind gegen gesonderte Gebühr möglich, teilweise mit Voranmeldung.
- Parkplätze in unmittelbarer Nähe sind begrenzt, eine frühzeitige Anreise wird empfohlen.
Eigenschaften
Naturerlebnis Dom-Information Erfurt
Die Dom-Information in Erfurt befindet sich direkt am Erfurter Dom und bietet Besuchern umfangreiche Informationen zur Geschichte, Architektur und Bedeutung des Doms. Der Erfurter Dom, offiziell Hohe Domkirche St. Marien zu Erfurt, ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Stadt und ein zentrales Wahrzeichen der thüringischen Landeshauptstadt. Ursprünglich im 8. Jahrhundert als kölnisch-westfälischer Domstil errichtet, wurde er im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und erweitert. Besonders die gotische Kathedrale, die ab dem 12. Jahrhundert entstand, prägt das heutige Erscheinungsbild. Schon früh erhielt die Kirche den Beinamen „St. Marien“, da sie der Gottesmutter Maria geweiht ist. Die Architektur des Doms spiegelt verschiedene Epochen wider. Erste erhaltene Bauteile stammen aus dem 12. Jahrhundert, darunter der Westchor und Teile des Langhauses. Im 13. Jahrhundert wurde der gotische Chor errichtet, der heute als beeindruckendes Beispiel mittelalterlicher Baukunst gilt. Während der Reformationszeit 1524 wurde die Kirche säkularisiert und diente zunächst als evangelische Hauptkirche. Nach der Säkularisation 1810 wurde sie zur Pfarrkirche umgewandelt. Im Zuge des Dreißigjährigen Krieges verlor die Einrichtung an Bedeutung, was sich auch in Verkäufen wertvoller Reliquien niederschlug. Im Zweiten Weltkrieg erlitt der Dom erhebliche Schäden durch Bombenangriffe. Das Dach brannte nieder, und zahlreiche Fenster wurden zerstört. Nach dem Krieg erhielt der Bau ein Notdach, ehe in den 1950er Jahren mit der Wiederherstellung begonnen wurde. Umfangreiche Sanierungsarbeiten folgten in den Jahrzehnten danach: Der Innenraum wurde restauriert, die Türme erhielten neue Dächer, und die Fassade wurde bis in die 1990er Jahre aufwendig instand gesetzt. 2004 wurde die Sakristei saniert und erhielt erstmals seit Jahrzehnten wieder eine barocke Ausstattung sowie restaurierte Altäre. Der Dom beherbergt nicht nur religiöse Schätze, sondern ist auch ein kulturhistorisches Zeugnis der Region. Die Kirche dient als Pfarrkirche der Pfarrei Hohe Domkirche St. Marien zu Erfurt und bleibt ein Ort der Andacht, Kultur und Geschichte. Ihre besondere Rolle als Bischofsdom unterstreicht ihre Bedeutung für die Gläubigen und Besucher gleichermaßen. Mit seinen architektonischen Details, der reichen Ausstattung und der tiefen Verbundenheit zur Stadtgeschichte lädt der Erfurter Dom zu einer besinnlichen und informativen Besucherfahrung ein.
Bewertungen
Auf Google
In der Nähe
Gastronomie in der Nähe
Ausflugsziele in der Nähe
Weitere Anbieter
Wetter & Pollenflug am Standort
Häufige Fragen zu Dom-Information
Was ist die Dominformation in Erfurt?
Quelle: website
Welche Öffnungszeiten hat die Dominformation in Erfurt?
Quelle: website
Welche Führungen werden in der Dominformation angeboten?
Quelle: website
Gibt es Ermäßigungen bei den Führungen?
Quelle: website