Neuwerkskirche (Erfurt)
Highlights
- Die Neuwerkskirche in Erfurt wurde erstmals 1168 erwähnt und ist eine barocke Filialkirche der Pfarrei St. Laurentius.
- Sie gehört zu den seltenen, komplett erhaltenen Barockkirchen und wurde 1735 geweiht.
- Die Orgel der Kirche wurde 1732–1737 von Franciscus Volckland erbaut und später rekonstruiert.
Tipps
- Die Neuwerkskirche ist barocke Filialkirche mit reichhaltiger Ausstattung und historischer Orgel, ideal für Kirchenbesuche und Stadtführungen in Erfurt.
- Führungen in der Neuwerkskirche bieten Einblicke in über 800 Jahre alte Geschichte der Erfurter Altstadt mit vielen Anekdoten und Fakten.
- In der Nähe befinden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Cafés und Museen, die sich gut mit einem Besuch der Kirche verbinden lassen.
Eigenschaften
Kulturelle Ausflüge in Erfurt: Neuwerkskirche entdecken
Die Neuwerkskirche, offiziell als römisch-katholische Filialkirche St. Crucis bekannt, befindet sich am Rande der historischen Altstadt von Erfurt. Als Teil der Pfarrei St. Laurentius gehört sie zum Dekanat Erfurt des Bistums Erfurt. Die Kirche wurde erstmals im Jahr 1168 urkundlich erwähnt und steht somit seit fast 850 Jahren für Glauben, Geschichte und Architektur. Ursprünglich im Zusammenhang mit dem Augustinerinnenkloster der Neustadt erbaut, diente sie ab 1285 als Pfarrkirche. Ihre heutige Form entstand im späten Mittelalter, wurde jedoch Anfang des 18. Jahrhunderts barockisiert und 1735 feierlich geweiht.
Die barocke Innenausstattung zählt zu den besterhaltenen ihrer Art in der Region und zeichnet die Kirche als kulturelles und sakralsprächiges Kleinod aus. Aufgrund ihres erhaltenswerten Zustands und ihres hohen Pflegeaufwands wurde sie bereits in jüngster Vergangenheit vom Kirchenvorstand öffentlich zum Verkauf angeboten, was bundesweit und international großes Interesse hervorrief. Zukünftig soll sie gemeinsam mit weiteren Kirchen der Stadt voraussichtlich geschlossen werden, was ihre Bedeutung als historischer Ort umso stärker hervorhebt.
Ein besonderes Highlight der Neuwerkskirche ist ihre Orgel, erbaut von Franciscus Volckland aus Erfurt in den Jahren um 1732 bis 1737. Das mechanische Instrument mit 28 Registern auf zwei Manualen und Pedal wurde Anfang des 21. Jahrhunderts aufwändig restauriert und teilweise rekonstruiert. Musikliebhaber und Kirchenmusiker schätzen die Klangqualität und den historischen Wert dieses Instruments. Die Kirche lädt nicht nur Gläubige, sondern auch Interessierte der Architektur und Kulturgeschichte ein, einen Moment der Ruhe und Besinnung inmitten der lebendigen Stadt Erfurt zu finden.
Als Teil der reichhaltigen Kulturlandschaft der thüringischen Landeshauptstadt zählt die Neuwerkskirche zu den weniger bekannten, aber umso eindrucksvolleren Sakralbauten. Sie liegt in unmittelbarer Nähe zu weiteren bedeutenden Sehenswürdigkeiten wie der Krämerbrücke, dem Dom St. Marien sowie der Zitadelle Petersberg. Wer die Stadt auf einer geführten Tour erkundet, stößt hier auf eine geschichtsträchtige Wallfahrtsstätte, die sowohl architektonisch als auch im Hinblick auf ihre Funktion im städtischen Glaubensleben von großer Bedeutung ist.
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Häufige Fragen zu Neuwerkskirche (Erfurt)
Wann wurde die Neuwerkskirche erstmals erwähnt?
Quelle: wikipedia
Welche Baustile prägen die heutige Neuwerkskirche?
Quelle: wikipedia
Was ist Besonderes an der Orgel der Neuwerkskirche?
Quelle: wikipedia
Warum soll die Neuwerkskirche geschlossen werden?
Quelle: wikipedia
Wie viele Anfragen gab es für den möglichen Verkauf der Kirche?
Quelle: wikipedia