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Wenigemarkt
Highlights
- Der Wenigemarkt ist ein kleiner, dreieckiger Marktplatz im Herzen der Erfurter Altstadt, gelegen am östlichen Ende der Krämerbrücke.
- Seit 1217 urkundlich erwähnt, war er einst Handelsplatz der Kaufmannssiedlung östlich der Gera.
- Heute prägen Cafés, Restaurants und die Ägidienkirche das Stadtbild, darunter der berühmte Raufende Knaben-Brunnen.
Tipps
- Früh anreisen, da Parkplätze begrenzt sind.
- Fußgängerfreundliche Zone – ideal für Spaziergänge.
- Brunnen mit Bronzeskulptur im Südosten des Marktes.
Eigenschaften
Sehenswerte Kapelle mit Panoramablick in Erfurts Wenigemarkt
Der Wenigemarkt ist eine der historischen Sehenswürdigkeiten in der Altstadt von Erfurt. Gelegen am östlichen Ende der berühmten Krämerbrücke, bildet der Platz eine kleine, dreieckige Erweiterung, die eng mit der Stadtgeschichte und der Entwicklung des mittelalterlichen Handels verbunden ist. Obwohl er heute wesentlich kleiner und ruhiger ist als einst, hat der Wenigemarkt seinen Charme bewahrt und ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen gleichermaßen. Die Anlage des Wenigemarkts ist unregelmäßig und misst etwa 60 Meter Seitenlänge. Seine Hauptachse verlief einst in West-Ost-Richtung und diente als Verbindung vom benachbarten Fischmarkt über die Gera-Furt unterhalb der Krämerbrücke weiter in Richtung Johannesstraße. Nebenstraßen wie die Gotthardtstraße, Meienbergstraße, Pilse und Kürschnergasse spielten im Vergleich eine untergeordnete Rolle. In der Neuzeit wurde die Rathausbrücke als parallele Verbindung zur Krämerbrücke erbaut. Heute ist der größte Teil des Platzes für Fußgänger reserviert, während am südlichen und östlichen Rand verkehrsberuhigte Zufahrten bestehen. Ein markantes Element des Wenigemarkts ist der Brunnen im Südosten, der von einer Bronzeskulptur gekrönt wird, die „Raufende Knaben“ zeigt. Die Figur stammt von dem Magdeburger Bildhauer Heinrich Apel und wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geschaffen, ehe sie an ihren heutigen Standort versetzt wurde. Die Umgebung des Platzes wird geprägt durch eine niedrige, historische Bebauung, die im Vergleich zu anderen zentralen Plätzen in Erfurt eher zurückhaltend wirkt. Heute dominieren Cafés und Restaurants das Stadtbild, weshalb der Wenigemarkt besonders abends und an Wochenenden eine lebendige Atmosphäre aufweist. Das prägende Bauwerk des Platzes ist die Ägidienkirche im Westen, die gleichzeitig als östlicher Brückenkopf der Krämerbrücke fungiert. Ihre gotische Architektur und ihre historische Bedeutung machen sie zu einem architektonischen und kulturellen Zentrum des Viertels. Die Kirche ist eng mit der Entwicklung des Marktes verbunden und bildet einen stimmungsvollen Kontrapunkt zur urbanen Atmosphäre des Platzes. Der Name „Wenigemarkt“ geht auf das Jahr 1217 zurück, in dem der Platz erstmals urkundlich erwähnt wurde. Ursprünglich war er Teil einer Kaufmannssiedlung östlich der Gera und diente als Handelsplatz – im Unterschied zum „großen Markt“, also dem Domplatz. Im Laufe der Jahrhunderte verlor der Platz jedoch zunehmend an Bedeutung, da sich der Handel verlagerte und vermehrt in festen Ladengeschäften abwickelte. So wurden hier später vor allem lokale Waren wie Getreide gehandelt. Heute ist der Wenigemarkt ein geschichtsträchtiger Ort inmitten der Erfurter Altstadt, der Besucher mit seiner Atmosphäre und seiner Nähe zur Krämerbrücke begeistert.
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Häufige Fragen zu Wenigemarkt
Wo liegt der Wenigemarkt in Erfurt?
Quelle: wikipedia
Was ist die Geschichte des Wenigemarkts?
Quelle: wikipedia
Welche Bedeutung hat der Brunnen auf dem Wenigemarkt?
Quelle: wikipedia
Wie wird der Wenigemarkt heute genutzt?
Quelle: wikipedia
Wie bewerten Besucher den Wenigemarkt?
Quelle: website