Denkmal/Gedenkstätte

Der Sonnensucher von Anna-Maria Rommerskirchen

Porzeltstraße 7, 41063 Mönchengladbach

Highlights

  • Der ‚Sonnensucher‘ (2000) von Werner Jacobs ist eine 120 cm hohe Basalt-Skulptur im Kaiserpark, gegenüber dem Parkplatz an der Beethovenstraße.
  • Die Sonnenuhr symbolisiert zeitlose Traditionen – ein seltenes Kunstwerk in Mönchengladbachs modernem Stadtbild seit 2000.

Tipps

  • Der Sonnensucher befindet sich auf dem Plateau des Kaiserparks, direkt gegenüber dem Parkplatz an der Beethovenstraße und ist durch einen kurzen Fußweg erreichbar.
  • Die Skulptur besteht aus schwarzem schwedischem Basalt und erreicht eine Höhe von 120 Zentimetern, was ihre markante Präsenz im Park unterstreicht.
  • Die Kombination aus künstlerischer Gestaltung und astronomischem Bezug macht den Sonnensucher zu einem besonderen Element der Parklandschaft mit historischer Bedeutung.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kulturdenkmal Sonnensucher Anna-Maria Rommerskirchen Mönchengladbach

Im Herzen des Kaiserparks in Mönchengladbach erhebt sich eine faszinierende Skulptur, die mit ihrer einzigartigen Form und symbolträchtigen Bedeutung Besucher:innen seit über zwei Jahrzehnten verzaubert: „Der Sonnensucher“ von Anna-Maria Rommerskirchen. Die 2000 entstandene Figur aus schwarzem schwedischem Basalt markiert einen besonderen Ort im urbanen Grün und verbindet zeitlose Ästhetik mit einer tiefen Verbindung zur Natur.

Der Sonnensucher ist Teil eines künstlerischen Konzepts, das sich um die Themen Licht, Bewegung und spirituelle Reflexion rankt. Die Skulptur besteht aus zwei Teilen und steht auf einem Plateau gegenüber dem Parkplatz, wo sie als stiller Begleiter durch die Jahreszeiten wirkt. Ihre schlichte, aber expressive Form lädt zum Verweilen ein und erinnert an die uralte Tradition der Sonnenuhren – ein Phänomen, das auch im modernen Mönchengladbach seine Faszination bewahrt hat.

Der Kaiserpark selbst ist ein historisch gewachsener Ort mit vielfältigen Facetten: Ursprünglich 1890 als Parkanlage angelegt, wurde er später durch den Botanischen Garten und den Rosengarten erweitert. Die Nähe zum katholischen und evangelischen Friedhof (1842–1900) und die spätere Integration des Ehrenmals für Louise Gueury unterstreichen die kulturelle und architektonische Bedeutung des Geländes. Der Sonnensucher fügt sich dabei als moderner Akzent in diese historische Landschaft ein und schafft eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Künstlerisch inspiriert, vereint die Skulptur handwerkliche Präzision mit einer poetischen Aussagekraft. Während sie als eigenständiges Kunstwerk besticht, ist sie zugleich ein Teil eines größeren Ensembles: Neben ihr prägen weitere Skulpturen und Denkmäler wie die „Konzertmuschel“ oder der Rosengarten das Bild des Parks. Besonders die Deutsche Rosenschau von 1928, die hier ihren Höhepunkt fand, unterstreicht den kulturellen Reichtum der Region.

Für Besucher:innen bietet der Sonnensucher nicht nur ein fotografisches Motiv, sondern auch eine Einladung zur Besinnung. Seine Position im Kaiserpark – umgeben von Grünflächen und historischen Elementen – macht ihn zu einem Ort der Stille und des Nachdenkens. Wer hier verweilt, spürt die Verbindung von Kunst, Natur und lokaler Geschichte, die Mönchengladbach so besonders macht.

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