St. Theresia
Highlights
- Die Pfarrkirche St. Theresia in Erlangen ist ein moderner Zentralbau aus dem Jahr 1973 und wurde vom Architekten Claus Uhl entworfen.
- Patronin der Pfarrei ist die heilige Thérèse von Lisieux, nach der auch die Kirche benannt ist.
- Die Pfarrei entstand aus der Notwendigkeit einer eigenen Gemeinde im Osten Erlangens und wurde 1979 offiziell gegründet.
Tipps
- Die Kirche St. Theresia in Erlangen ist rollstuhlgerecht zugänglich, der Haupteingang verfügt über eine 98 cm breite Tür.
- Der Innenraum der Kirche ist schlicht gehalten, mit weißem Rauputz und einem Glaskreuz als zentrales Element.
- Die Bushaltestelle 'Theresiakirche' ist mit den Linien 284 oder 294 erreichbar, von dort sind es etwa 20 Meter zur Kirche.
Eigenschaften
Über St. Theresia
Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Theresia in Erlangen ist ein moderner Kirchenbau aus den 1970er Jahren. Sie entstand nach Plänen des Architekten Claus Uhl und wurde als Zentralbau mit quadratischem Grundriss errichtet. Die Kirche dient als Mittelpunkt der Pfarrei St. Theresia, deren Gebiet Teile der Stadtteile Sieglitzhof, Buckenhofer Siedlung sowie Buckenhof umfasst. Die Kirche ist der heiligen Thérèse von Lisieux geweiht, die als Patronin der Pfarrei gilt.
Die Geschichte der katholischen Gemeinde im Osten Erlangens beginnt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Erste Gottesdienste fanden in einer US-amerikanischen Kapelle statt, bevor 1960 der Kindergarten St. Nikolaus als erstes kirchliches Gebäude im Gebiet eröffnet wurde. 1963 wurde ein Kirchenbauverein gegründet, um eine eigene Kirche zu finanzieren. Als provisorische Lösung diente ab 1967 eine Notkirche, die bereits der heiligen Thérèse geweiht war. Nach intensiver Planung und finanzieller Unterstützung durch die Erzdiözese Bamberg wurde der heutige Kirchenbau 1973 eingeweiht. Gleichzeitig wurden das Gemeindezentrum und der Jugendclub Orange eröffnet. 1979 wurde St. Theresia offiziell zur eigenständigen Pfarrei erhoben.
Architektonisch besticht der Kirchenbau durch sein schlichtes, modernes Design. Das asymmetrische Zeltdach endet in einer rund 1,5 Meter hohen Bronzefigur, die vom lokalen Bildhauer Heinrich Kirchner entworfen wurde. Die Figur erinnert sowohl an ein Kreuz als auch an einen vierarmigen Engel. Auf einen separaten Kirchturm wurde verzichtet, was bewusst an die frühere Notkirche anknüpft. An den Kirchenkörper grenzen das Gemeindezentrum, eine Werktagskapelle sowie die Sakristei an. Der Innenraum ist schlicht gehalten, geprägt von weißem Rauputz und minimalistischen Elementen. Ein zentrales Gestaltungselement ist ein Glaskreuz, das den modernen Charakter des Raumes unterstreicht.
In den Jahren 2003 bis 2013 wurde die Kirche schrittweise renoviert. Dazu gehörten unter anderem der Einbau einer Fußbodenheizung sowie einer neuen Orgel. Der Kindergarten St. Theresia wurde 2003 durch einen Neubau ersetzt. Weitere Umbauten betrafen den Pfarrsaal und die Gruppenräume. Die Pfarrgemeinde engagiert sich aktiv in der Pflege und Weiterentwicklung des Kirchen- und Gemeindelebens. Neben den regelmäßigen Gottesdiensten finden hier verschiedene Veranstaltungen, Gruppenangebote und soziale Treffen statt.
Die Kirche ist barrierearm gestaltet. Der Haupteingang ist rollstuhlgerecht erreichbar, ebenso wie Teile des Pfarrsaals und die Toiletten. Die Türbreiten sowie die geringe Schwelle im Eingangsbereich ermöglichen einen weitgehend uneingeschränkten Zugang. Eine induktive Höranlage im Kircheninnenraum trägt zur Barrierefreiheit bei. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist gegeben, Haltestellen in unmittelbarer Nähe ermöglichen einen einfachen Zugang zum Kirchengebäude.